Aphrodisiaka
Aktualisiert am: 27.01.2009
Das ABC der Aphrodisiaka
Verwöhnen Sie Ihren Liebsten oder Ihre Liebste doch einmal mit einem Menü aus unten genannten Ingredienzien: liebevoll zubereitet und romantisch serviert wirkt es auf alle Fälle, denn Liebe geht angeblich durch den Magen - und Glaube versetzt Berge!
Von Alkohol bis Knoblauch
Alkohol, der wohl bekannteste Lustförderer wirkt zwar nicht direkt auf die Potenz, senkt aber allgemein die Hemmschwelle und kann dadurch das sexuelle Interesse stimulieren. Doch die Dosierung macht's: Schon ab einem Blutalkoholspiegel von 0,5 Promille leidet die Erektionsfähigkeit bei vielen Männern!
Austern sind konzentrierte Eiweiß-Zink-Pakete. Zink brauchen Männer und auch Frauen, um das Sexualhormon Testosteron zu bilden. Mit Testosteron kommen Männer in Fahrt! Die Prozedur des Austern-Schlürfens mag außerdem erotische Phantasien beflügeln.
Baldrian galt erstaunlicherweise im 15. und 16. Jahrhundert als potenzfördernd, was seiner Wirkung auf Katzen zugeschrieben wurde, denn das Liebesleben der Katze wird durch Baldriangeruch eindeutig stimuliert. 1485 hieß es zu diesem Phänomen: "Die Katzen ryben sich an dis Kraut und werffen darwider ihren Samen". Heute weiß man, auf den Menschen hat Baldrian beruhigende und dämpfende, also eher gegenteilige Wirkung.
Catuba-Tee wird von den brasilianischen Tupi-Indianern hoch geschätzt. Er wirkt belebend und magenstärkend, Catuba stimuliert das Nervensystem und soll bei funktioneller Impotenz der männlichen Geschlechtsorgane helfen. Catuba ist ohne schädliche Nebenwirkungen.
Chili und Pfeffer sind nicht nur scharf, sie machen auch scharf. Scharfes Essen löst Schmerz aus und der Körper reagiert darauf mit einer Endorphin-Ausschüttung. Endorphine sind körpereigene Glücksopiate.
Hummer, gut, teuer, exotisch und ein Protein-Phosphor Paket, das möglicherweise noch erotisierender ist als der Preis.
Fenchel war das Viagra der Antike. Das im Fenchel enthaltene Öl Estranol ist eine Substanz, die dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen ähnelt und dadurch sexuell berauschen soll. Fenchelsamen nur sparsam verwenden, sie können in zu hoher Dosis Halluzinationen hervorrufen.
Ginseng ist das asiatische Allheilmittel und soll auch bei Impotenz helfen. Er dient vor allem der Vorbeugung, regelmäßig eingenommen, soll er die Manneskraft bis ins hohe Alter sichern. Achten Sie beim Kauf auf die tatsächlich enthaltene Menge Ginseng in den Produkten!
Ingwer, die alte Kulturpflanze aus Südostasien, soll Männer empfindsam und zärtlich machen, Frauen packt angeblich die Wollust. Die Scharfstoffe und ätherischen Öle wirken stimulierend und bringen den Kreislauf auf Hochtouren.
Johanniskraut verdankt seine aphrodisierende Wirkung dem Tannin, welches das parasympathische Nervensystem, insbesondere im Genitalbereich, anregt.
Kaviar besteht zu 30% aus reinem Protein. Welche Wirkung das hat, kann man in Überlieferungen vom Zarenreich des 17. und 18. Jahrhunderts nachlesen, in denen berichtet wird, dass sich nach dem Genuss der Fischeier Edelmänner in verwegene Liebhaber verwandelten.
Knoblauch mag nicht kussfreundlich sein, doch die Volksmedizin verwendet Knoblauch zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, auch gegen Impotenz und bei Frauenleiden.
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