Blähungen

Frau hält Apfel vor Bauch in Händen

Aktualisiert am: 22.07.2009

Wie ein Luftballon im Bauch

Kennen Sie das? Kaum ist man mit dem Essen fertig, bläht sich der Bauch auf wie ein Luftballon. Das ist mitunter nicht nur unangenehm, es kann im schlimmsten Fall sogar sehr schmerzhaft sein. Was die häufigsten Auslöser für einen Blähbauch sind und was man dagegen tun kann, erfahren Sie hier.

Autorin: Rosi Dorudi

Ein Blähbauch entsteht, wenn kleine Mikroorganismen im Darm Gase bilden. Die häufigste Ursache dafür liegt in der Ernährung. So kommt es zum Beispiel bei hastigem Essen oder ständigem Reden während einer Mahlzeit zu übermäßigem Luftholen, und schon hat man mit Blähungen zu kämpfen. Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Essen noch achten sollten, damit es im Bauch nicht zwickt.

Umstellung auf Vollwertkost

Wenn Sie Ihre Ernährung auf gesündere, ballaststoffreiche Ernährung umstellen wollen, bedenken Sie, dass dies anfangs zu Unverträglichkeiten im Darm führen kann. Wechseln Sie lieber schrittweise zur Vollwertkost, damit sich der Verdauungstrakt langsam daran gewöhnen kann. Wichtig ist dabei auch, reichlich zu trinken, am besten 1,5 Liter Wasser pro Tag. Ballaststoffe benötigen viel Flüssigkeit, um im Darm quellen zu können. Sobald sich der Körper an die gesunde Kost gewöhnt hat, sollte auch der Blähbauch kein Thema mehr sein.

Hefe, Zwiebeln, Kohl & Co 

Frisches Gebäck duftet nicht nur verführerisch, es schmeckt auch besonders gut. Doch Vorsicht: Warme Croissants, Hefekuchen oder Plundergebäck können bei Unverträglichkeit rasch Blähungen verursachen. Also lieber darauf verzichten. Rohe Zwiebeln im Salat oder im Kebab-Sandwich passen hervorragend zusammen, sind aber ebenfalls schwer verdaulich. Wer große Probleme damit hat, sollte die Zwiebeln entweder weglassen oder sie vorher mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Bohnen sowie Kohl in jeder Form sind zwar gesund, doch fast jeder kennt die Konsequenzen nach dem Genuss. Bei Hülsenfrüchten hilft es, wenn man sie vor dem Kochen über Nacht in Wasser einweicht. So lassen sich die darin enthaltenen unverdaulichen Kohlehydrate besser abbauen. Kohl wird verträglicher, wenn man ihn mit Kümmel, Fenchelsamen oder etwas geriebenem Ingwer würzt. Auch stark zuckerhaltige und fettreiche Lebensmittel verursachen einen Blähbauch, greifen Sie daher lieber zu frischem Obst und leicht gegartem Gemüse.


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