Einfrieren

Aktualisiert am: 12.07.2010

Eiskalte Kühltipps

Frische Lebensmittel sind reich an Nährstoffen, Vitaminen und schmecken einfach gut. Damit Ihre Lebensmittel länger frisch bleiben und Sie die Früchte des Sommers, gartenfrische Kräuter, knackiges Gemüse und vieles mehr auch im Winter genießen können, haben wir Tiefkühltipps für Sie zusammengestellt.

Gewürze:

Einige Gemüsesorten und kräftige Gewürze eignen sich nicht zum Einfrieren: Zwiebeln und Paprika verändern ihren Geschmack, Peperoni, Knoblauch, grüner Pfeffer und Nelken werden bitter, Salz verliert an Aroma und trägt außerdem dazu bei, fetthaltige Nahrungsmittel schneller ranzig werden zu lassen. Die Lösung: Speisen vor dem Einfrieren nur sehr sparsam würzen und erst nach dem Auftauen abschmecken.


Beeren:

Frische Beeren immer zuerst einzeln "vorgefrieren", indem Sie sie auf einer Platte im Gefrierfach nebeneinander ausbreiten - die Früchte kleben dann nicht zusammen. Die hart gefrorenen Früchte lassen sich dann in Plastiksackerl (Tüten) oder Dosen portionsweise im Gefriergerät aufbewahren. Nach dem gleichen Prinzip können Sie auch geschlagenes Obers (Sahne) - mit einem Teelöffel zu kleinen Portionen geformt - einfrieren.


Fisch:

Fisch sollte nur in absolut frischem Zustand zum Tiefkühlen verwendet werden - also spätestens 24 Stunden nach dem Kauf und nur dann, wenn Sie absolut sicher sind, dass der Fisch nicht bereits zuvor tiefgekühlt war.


Eier:

Auch rohe Eier lassen sich einfrieren. Allerdings nicht in der Schale, sondern entweder Eigelb und Eiweiß getrennt, oder beides verquirlt. Gefrorenes Eiklar lässt sich längere Zeit im Gefriergerät aufbewahren - praktisch für die Weihnachtsbäckerei.


Faschiertes:

Drücken Sie Faschiertes vor dem Tiefkühlen flach. Das ist praktischer als Kugeln zu kneten, weil die flache Form eine deutlich kürzere Auftauzeit hat.


Kräuter:

Sie möchten auch im Winter mit Gartenkräutern würzen? Hacken Sie frische Petersilie, Basilikum und Co. nach dem Waschen klein und frieren Sie diese mit wenig Wasser im Eiswürfelbehälter ein.


Vitamin C:

Obst behält seinen vollen Vitamin-C-Gehalt, wenn es zur Tiefkühlung in Behältern mit einer Lösung aus Zitronensaft oder Zuckersirup gelagert wird. Für den Zitronensaft 100 Gramm Zucker mit dem Saft einer Zitrone mischen, diese Menge reicht für ein Kilogramm Früchte. Für den Zuckersirup kocht man 100 bis 200 Gramm Zucker in einem Liter Wasser eine Minute lang, gibt dann den Saft einer Zitrone hinzu und lässt die Lösung erkalten. 1/4 Liter Sirup schützt 500 Gramm Früchte vor Braunfärbung und Vitaminverlust.

Gemüse:

Gemüse sollten Sie vor dem Einfrieren blanchieren. Dadurch werden Enzyme, die auch bei Minusgraden den Reifeprozess vorantreiben, deaktiviert. Zum Blanchieren wird das Gemüse kurz in sprudelnd kochendes Wasser gegeben und anschließend mit Eiswasser "abgeschreckt". Für jedes Gemüse gelten unterschiedliche Blanchierzeiten, die Sie unbedingt einhalten sollten. Zu langes Blanchieren zerstört Vitamine und Nährstoffe, zu kurzes Blanchieren dagegen aktiviert die Enzyme und beschleunigt sogar den Reifeprozess.


Obst:

Obst, das optisch nicht mehr ganz so perfekt ist, können Sie im Mixer zerkleinern und als Püree einfrieren. Prinzipiell sollte man zum Einfrieren aber Obst von höchster Qualität verwenden. Reife, feste Früchte eignen sich am besten.


Butter:

Verwenden Sie zum Einfrieren von Butter möglichst Süßrahmbutter. Sie hält sich im Tiefkühlgerät länger frisch als Sauerrahmbutter.


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