Ernährungsumstellung

Aktualisiert am: 18.03.2008

Trinken Sie genug

Die Vorteile einer reichlichen Flüssigkeitszufuhr liegen klar auf der Hand: Der Körper scheidet Stoffe, die er nicht mehr gebrauchen kann über Urin und Stuhl aus. Das dafür nötige Lösungsmittel ist Wasser.

Trinken Sie auf Dauer zu wenig, werden die Nieren stark belastet und es kann viel leichter zu einer Stuhlverstopfung kommen, wodurch der Körper weniger gut entgiftet wird. Das zeigt sich in Symptomen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und allgemeinem Unwohlsein.

Welche Menge ist genügend?

Die richtige Flüssigkeitsmenge kommt auf Ihren Lebensstil an und darauf, wie viel Wasser in Ihrem Essen schon enthalten ist. Bei körperlicher Betätigung verlieren Sie natürlich Wasser durch den Schweiß. Wenn Sie viel Sport betreiben, ist Ihr Flüssigkeitsbedarf automatisch höher. Je trockener und salzhältiger Ihre Nahrung ist, desto mehr Trinkflüssigkeit benötigt Ihr Körper. Kaffee, Alkohol und manche Teesorten wirken entwässernd, wodurch auch der Gesamtflüssigkeitsbedarf steigt. Es empfiehlt sich, für jede Tasse Kaffee die gleiche Menge eines neutralen Getränkes (Wasser, Mineralwasser, Fruchtsaft) zusätzlich zu trinken.

Je nachdem, wie viel Flüssigkeit Sie schon mit der Nahrung aufnehmen und wieviel Sie verbrauchen, kann Ihr Bedarf an Trinkflüssigkeit zwischen ein und vier Litern liegen.

Wenn Sie auf Ihr Gewicht achten möchten, empfiehlt es sich, vermehrt zu kalorienarmen oder kalorienfreien Getränken zu greifen. Dazu gehören Wasser, Mineralwasser, Tee (ungesüßt, leicht gezuckert oder mit Süßstoff) und naturbelassene Fruchtsäfte.

Umstieg auf kalorienarme Getränke

Wenn Sie bis jetzt größere Mengen kalorienreicher Getränken zu sich genommen haben, kann es auch reichen, auf kalorienärmere umzusteigen, um abzunehmen. Sie könnten dann das Essen wie gewohnt belassen. Wenn Sie zum Beispiel pro Tag einen halben Liter Bier durch ein kalorienfreies Getränk ersetzen und sonst alles genau gleich bleibt, nehmen Sie, rein rechnerisch, mehr als zwölf Kilo im Jahr ab.

Hunger statt Durst

Wenn Sie oft das Gefühl haben hungrig zu sein, aber nie das Bedürfnis verspüren, etwas zu trinken, könnte es sein, dass Sie Durst- und Hungergefühl nicht mehr unterscheiden können. Durst fühlt sich für Sie wie Hunger an. Versuchen Sie, ob es Ihnen hilft, beim Auftreten von Hunger etwas zu trinken.


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