Ernährungsumstellung
Aktualisiert am: 18.03.2008
Teil 1: Ernährung, die zu Ihnen passt
Teil 2: Ausgewogene Ernährung
Teil 3: Was Sie weglassen dürfen
Teil 4: Wie viele Mahlzeiten pro Tag?
Teil 5: Gusto auf "Ungesundes"
Teil 6: Trinken Sie genug
Teil 7: Sehen Sie Ihre Erfolge!
Teil 8: Vorsicht bei Erkrankungen
Wie viele Mahlzeiten pro Tag?
Wie viele Mahlzeiten für einen Menschen günstig sind, kann nicht für allgemein beantwortet werden. Ernährungsspezialisten empfehlen mindestens fünf kleine Mahlzeiten pro Tag, dieses Ideal kann aber nicht jeder durchhalten.
"Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!" Oder: "Iss früh wie ein Kaiser, mittags wie ein Bürger und abends wie ein Bettelmann!" Klingen auch Ihnen Sätze wie diese in den Ohren? Oder hat Ihnen schon jemand versucht zu erklären, wie wichtig es sei, nach 17.00 Uhr nichts mehr zu essen oder zumindest kein frisches Obst oder Gemüse?
Schenken Sie solchen Aussagen nicht zu viel Beachtung. Über die Häufigkeit und den Zeitpunkt Ihrer Nahrungsaufnahme entscheiden nur Sie selbst. Generell zählt die Gesamtkalorienmenge pro Tag - und nicht, zu welchem Zeitpunkt Sie gegessen haben.
Essen Sie nach Ihrer inneren Uhr
Überlegen Sie, welche Mahlzeiten Sie unbedingt benötigen, um sich wohl zu fühlen, welche Sie lieber weglassen würden und richten Sie sich nach Ihren persönlichen Vorlieben. Passen Sie Ihren Essensrhythmus an Ihre persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten an. Wann können Sie in Ruhe essen? Wann sind Sie gewöhnlich so hungrig, dass Sie sofort etwas zu essen brauchen?
Wenn es Ihnen möglich ist, essen Sie, wenn Sie hungrig sind und hören damit auf, wenn Sie satt sind. So fühlen Sie sich zufriedener und werden in Summe weniger essen, als wenn Sie strikt nach der Uhr essen. Die perfekte Einteilung ist nicht immer möglich, aber jeder Schritt in diese Richtung hilft Ihnen, sich wohler zu fühlen.
Geht es Ihnen gut damit, öfters kleine Portionen zu essen, oder fehlt Ihnen so das Sättigungsgefühl? Dann ist es für Sie besser, drei größere Mahlzeiten zu essen, als fünf kleine.
Auch Nahrung, die Sie abends essen, kann der Körper verwerten. Sie nehmen aber leichter zu, wenn Sie etwas essen und sich dann sofort körperlich zur Ruhe begeben. Dieser Effekt tritt aber unabhängig von der jeweiligen Tageszeit auf. Es ist günstig, ca. 1 bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr zu essen. Wenn Sie aber vor Hunger nicht schlafen können, essen Sie eine kleine Spätmahlzeit.
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