Fondue

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Aktualisiert am: 28.12.2009
Fondue: eintauchen und genießen
Ob mit Fett, Brühe, Käse oder Schokolade – gerade in der kalten Jahreszeit und vor allem zu Silvester erfreut sich das gesellige Essen rund um den brutzelnden Topf großer Beliebtheit. Erfahren Sie hier, welche Basics Sie für ein Fondue benötigen und worauf Sie beim Kauf der Zutaten achten sollten.
Autorin: Rosi Dorudi
Noch heute streiten sich die Schweizer und Franzosen darüber, wer es erfunden hat: das Fondue. Klar ist jedenfalls, dass der Name dieses Gerichts von dem französischen Wort "fondre" abstammt, was übersetzt "schmelzen" bedeutet und auf dessen ursprüngliche Zubereitungsart zurückgeht, nämlich Brotstücke in geschmolzenen Käse zu tunken. Mittlerweile hat sich allerdings das Fondue als Oberbegriff für verschiedene Gerichte mit ähnlicher Vorgehensweise und Garmethode etabliert. Neben altbewährten Klassikern wie Käse-, Fleisch- oder Schokoladenfondues haben auch Rezepte mit Fisch, Wild oder Gemüse ihre Fangemeinde gefunden. Hier unsere Tipps und Tricks rund ums gemütliche Brutzeln.
Welcher Fonduetopf wofür?
Für das traditionelle Käsefondue, aber auch für das Schmelzen von Schokolade, eignet sich am besten ein Topf aus hochwertiger, feuerfester Stahlkeramik – auch Caquelon genannt. Dieser breite und flache Topf isoliert die Hitze hervorragend und sorgt dafür, dass Käse und Schokolade cremig zerfließen. Für Fondues mit Fett, Öl und Brühe benötigt man hingegen einen hitzebeständigen Topf aus Gusseisen, Edelstahl oder Aluguss. Sie sind gute Wärmeleiter und halten die Temperatur konstant aufrecht.
Was das Anheizen des Fonduetopfs betrifft, sind Spiritusbrenner schon lange nicht mehr angesagt. Sie rußen stark und geben Schadstoffe ab. Besser sind Brennpasten, die es in Flaschen oder in vorportionierten Aluschälchen zu kaufen gibt. Nicht ganz stilecht, dafür aber völlig schadstofffrei und sicher sind elektrisch beheizte Fonduesysteme. Da man die Temperatur der Platte von lauwarm bis über 200 Grad regeln kann, eignen sie sich für alle Zubereitungsvarianten.
Das Ur-Fondue mit Käse
Egal, ob Sie Hart-, Schnitt- oder Weichkäse verwenden – wichtig ist, dass er gut schmelzen muss. Als Faustregel gilt daher: je fetter, desto besser. Traditionell bieten sich Mischungen aus Greyerzer, Emmentaler oder Appenzeller an. Doch auch Gorgonzola, Chester oder Brie eignen sich hervorragend. Damit das Ganze nun in Schwung kommt, benötigen Sie noch einen spritzigen, säurehältigen Weißwein, beispielsweise einen Riesling. Dann heißt es: gut umrühren.
Sollten nach einer Weile noch immer ein paar hartnäckige Klumpen dabei sein, lösen Sie einfach etwas Speisestärke in einem Schuss Hochprozentigem wie Obstler auf und fügen es bei. Spätestens jetzt sollte Ihr Käsefondue schön glatt werden. Beim Brot wählen Sie am besten Sorten, die gut zusammenhängende Krumen haben, sonst bleibt nichts an der Gabel und Sie haben bald eine unansehnliche Pampe im Topf. Das Brot kann ruhig einen Tag alt sein, es nimmt so den Käse besser auf und man kann damit auch gut den Topfboden entlang streichen.
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