Fondue

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Aktualisiert am: 28.12.2009
Pikante und süße Fondues
Für Fondues mit Fett oder Öl sollten Sie nur hoch erhitzbare Fette und Öle verwenden. Geschmacksneutral und daher ideal sind gehärtetes Kokos- oder Palmfett. Raffinierte Pflanzenöle wie Rapsöl vertragen ebenfalls große Hitze. Wer nicht auf Bioqualität verzichten will, nimmt kalt gepresstes Sonnenblumen- oder Erdnussöl. Fisch, Fleisch oder Gemüse in Wein-, Bier- oder Tempurateig bekommt in Butterschmalz einen einzigartigen Geschmack. Wer es besonders deftig liebt, nimmt Schweine-, Rinder- oder Entenschmalz. Sie verleihen Fleisch, Innereien oder anderen Zutaten in einer Teighülle eine ganz besondere Note.
Bevor es dann losgeht, sollten Sie zunächst mit einem Stück Weißbrot testen, ob das Fett die richtige Temperatur bereits erreicht hat, sonst saugt sich das Gargut zu stark an. Verfärbt sich das Brotstück rasch goldbraun, ist es soweit. Übrigens lässt sich Frittierfett bis zu sechsmal wiederverwenden. Einfach nach dem Abkühlen durch einen Papier-Kaffeefilter in ein gut verschließbares Gefäß umgießen. An einem dunklen Ort kann es bis zu einem Monat aufbewahrt werden. Entsorgen Sie Altfett bitte nie im Ausguss, es gehört am besten gleich zur Sammelstelle.
Gesund und lecker: Feine Brühe
Ob Sie hier zur Fertigbrühe aus Würfeln, Pulver oder aus dem Glas greifen, bleibt ganz Ihnen überlassen, denn sie lassen sich alle nach Belieben mit Wein, Obers, Kräutern, Tomaten oder Pilzen verfeinern. Möchten Sie allerdings etwas Besonderes servieren und Ihre eigene Suppe kochen, dann nehmen Sie sich für die Zubereitung etwas Zeit – beispielsweise für ein feines Fisch- oder ein würziges Wildfondue. Großer Vorteil: Bleibt etwas übrig, einfach restliches Fleisch über Nacht darin ziehen lassen und es am nächsten Tag mit Suppennudeln, Grießnockerln oder anderen Einlagen auftischen.
Das lässt sich im Topf gut garen
Geflügel wird nur kurz gegart. Daher sollten die Stücke klein, zart und natürlich knochenfrei sein. Am besten eignet sich das Brustfleisch. Wird in Brühe gegart, lassen Sie unbedingt die Haut weg. Bei Schwein, Rind, Lamm und Wild ist das Filetstück natürlich die erste Wahl. Köstlich sind auch Roastbeef vom Rind oder zarter Lammrücken. Nicht jedermanns Sache, aber dennoch ein Genuss: Kalbsleber aus dem Fettbad.
Bei Fisch lassen sich am besten festfleischige Sorten wie Lachsforelle, Zander, Kabeljau oder Tunfisch aufgabeln. Auch Meeresfrüchte wie Garnelen, kleine Tintenfische oder Jakobsmuscheln bieten sich an. Gemüse kann in unzähligen Variationen im Topf landen. Ob als Beilage, pur vegetarisch, im Teigmantel frittiert oder in Brühe gegart - Karfiol, Rosenkohl, Karotten, Zucchini, Tomaten, Champignons, Kohlrabi, Kürbis oder Kartoffeln sind dafür hervorragend geeignet.
Krönender Abschluss: Süße Fondues
Sie haben eigentlich immer Saison, krönen den Abschluss eines jeden Gästemenüs und begeistern auch kleine Schleckermäuler auf Kindergeburtstagen. Neben dem klassischen Schokoladen-Fondue, bei dem mundgerecht vorbereitetes Obst in die herrlich sämig-süße Masse eingetaucht wird, punkten Sie beim Sonntagskaffee sicher, wenn Sie anstelle von Kuchen und Torten zur Abwechslung mal Brandteigkrapfen aus dem Fonduetopf anbieten. Zu den kleinen Krapfen, die man am besten mit einem Sieblöffel aus dem brutzelnden Öl heraushebt, schmecken Dips aus püriertem Obst, diverse Konfitüren, Honig oder auch eine raffiniert zubereitete Portwein-Feigen-Sauce.
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