Gesundes Essverhalten
Aktualisiert am: 18.03.2008
Sinnlich essen
Butterkipferl, Tiramisu oder Schnitzel - die kulinarischen Versuchungen sind groß. An jeder Ecke locken Auslagen mit Mehlspeisen oder laden kulinarische Leckerbissen aus der ganzen Welt zum Schlemmen ein. Trotzdem wollen wir alle schlank sein, ob Mann oder Frau.
In punkto Ernährung befinden wir uns in einem Dilemma, schlank gegen genussreich. Gibt es einen Weg aus der Essenskrise?
Essen ist ein ganz grundlegendes Bedürfnis
Beobachtet man ein Baby, dann bemerkt man ganz schnell, dass es hauptsächlich isst, schläft und verdaut. Babys und Kinder haben eine absolutes Gespür für Hunger und Sattsein. Sie wissen ganz genau, wann sie essen möchten und spüren intuitiv, was sie essen wollen. Diese Fähigkeit nennt man somatische Intelligenz. Damit ist gemeint, dass Kinder ganz nach ihren Körperempfindungen gehen können. Sie lieben es, zu essen und sich ihren Mahlzeiten hinzugeben. Wenn man Kindern ihren normalen Essrhythmus und ihr angeborenes Essverhalten lässt, dann essen sie manchmal viel und manchmal ganz wenig. Es kann vorkommen, dass Kinder ein Frühstück verweigern, weil sie am Abend zuvor ordentlich zulangten.
Gesundes Essverhalten hat mit Körperwahrnehmung zu tun
In letzter Zeit haben Ernährungswissenschaftler aufhorchen lassen, die sich wieder auf dieses angeborene Essverhalten beziehen. Immer mehr Menschen können nicht mehr "normal" essen, haben die Forscher festgestellt. Viele geben ihren Hungergefühlen nicht nach. Sie kontrollieren ihre Essimpulse, weil sie möglichst schlank bleiben wollen. Ein Teufelskreis beginnt. Durch das ewige Hungern sind Essattacken vorprogrammiert.
Diäten bringen nichts
Wer seinen Körper wirklich sinnvoll ernähren möchte und dabei eine gute Figur machen will, sollte sich von strengen Ernährungsregeln befreien. Sinnvolles Essen ist nicht an Körpergewicht und Kalorienzahlen gebunden. Wichtig ist das ganz subjektive Wohlgefühl, propagieren die Experten. Schlank sein beginnt im Kopf und im Bauch.
Wer sich gesund ernährt, wer Bewegung macht und auf seine Hungergefühle achtet, wird seine Figur verbessern oder erhalten können.
Die 4 goldenen Regeln des sinnvollen Essverhaltens
Wer seinen Körpergefühlen vertraut, hat einen äußerst guten Seismographen für gesunde Ernährungsgewohnheiten
1. Achten Sie auf Hunger- und Sättigungsgefühle.
2. Essen Sie viel Obst, Gemüse und Getreide.
3. Bewegen Sie sich ausreichend.
4. Durchbrechen Sie ungesunde Hunger- oder Essattacken. Greifen Sie möglichst oft zu gesunden Häppchen.
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