Nahrungsmittel-Lexikon |
Was steckt im Apfel? Wie gesund ist Lammfleisch und wie wird es am besten verarbeitet? Hier finden Sie Informationen zu den bekanntesten Obst-, Gemüse- und Fleischsorten sowie Fisch.

Amaranth © Michael Oberforster (AGES, Wien)
Aktualisiert am: 17.10.2007
Amaranth
Amaranth, bereits von den Inkas und Azteken als Grundnahrungsmittel verwendet, ist wie der Buchweizen eine getreideähnliche Pflanze (Pseudocerealie). Er ist anspruchslos und übersteht auch längere Trockenperioden.
Amaranth enthält hochwertiges Eiweiß mit einem hohen Anteil Lysin, viele ungesättigte Fettsäuren und etwas weniger Kohlenhydrate als andere Getreidearten. Der Anteil an Magnesium und Eisen ist sehr hoch. Amaranth eignet sich darum hervorragend für Sportler, Schwangere und Frauen mit Eisenmangel. Amaranth wird wegen seinem Calcium- und Eisenanteil besonders auch für die Kinderernährung empfohlen. Als glutenfreies Getreide ist er außerdem für Sprue- und Zöliakie-Kranke geeignet.
Verarbeitung
Die hellbraunen Samen, die kleiner als Mohnkörner sind, schmecken leicht nussig. Amaranth kann in vielerlei Form verwendet werden: die ganzen Körner wie die vermahlenen, als Mehl für süße wie für salzige Gerichte. Beim Backen muss Amaranth mit anderen Mehlsorten vermischt werden, da er fast keine Kleber enthält.
Amaranth wird auch in Österreich - speziell im Waldviertel - angebaut.
Rezepte
Amaranth- Laibchen
Diese Laibchen aus Amaranth sind ideal für alle, die kein Gluten vertragen.
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