Grüner Tee
Aktualisiert am: 08.07.2002
Teil 1: Genuss- oder Heilmittel?
Teil 2: Unterschied zu Schwarztee
Teil 3: Grüner Tee für die Gesundheit
Teil 4: Zubereitungstipps und Links
Genuss- oder Heilmittel?
Grüntee erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die ihm zugeschriebenen Eigenschaften als Cholesterinsenker, Radikalfänger und Krebsbekämpfer stehen wohl im Vordergrund dieses Aufschwungs, kombiniert mit neuen raffinierten Sorten und Aromen am Markt.
Der Deutsche Teeverband verbucht seit Jahren zweistellige Steigerungen beim Verkauf von Grüntee, wobei das Jahr 1998 mit mehr als 150% Zuwachs besonders heraussticht, - im Vergleich zu einem bescheidenen Zuwachs von acht Prozent beim Schwarztee.
Ob Grüntee als Heilmittel oder Genussmittel eingeordnet werden sollte ist strittig. Viele seiner Inhaltsstoffe sind nachweislich gesundheitsfördernd, doch sein Gehalt an Tein (das Tee-Pendant zum Koffein) macht ihn gleichzeitig zum Genussmittel und damit für Kinder ungeeignet. Eine Tasse grüner oder schwarzer Tee enthält - je nach Sorte und Zubereitung - ca. 20 - 50 mg Tein, was etwa einer halben Tasse Kaffee entspricht. Im Unterschied zum Kaffee ist Tee allerdings basisch und die Wirkung des Teins langsam anregend auf das Nervensystem und nicht unmittelbar aufputschend für den Kreislauf. Studienergebnisse weisen darauf hin, dass medizinische Effekte durch Grüntee erst ab einer Dosis von vier bis sieben Tassen (à 150 ml) pro Tag messbar sind. In den üblichen Mengen getrunken, bleibt er also in erster Linie Genussmittel.
Wissenswertes
Tee-Kosmetik
Tee zählt dank gesunder Inhaltsstoffe zu den natürlichen Beautyelixieren.
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