Hildegard von Bingen

Dinkelfed

Aktualisiert am: 15.09.2006

Die 5 Säulen der Hildegard-Medizin

Das ganzheitliche Weltbild, das den Schriften der Hl. Hildegard zugrunde liegt, spiegelt sich in den praktischen Anweisungen für eine gesunde Lebensführung wider.

Auch wenn es sich um ein sehr altes und religiös begründetes System handelt, so ist es doch aktueller denn je. Der psychosomatische Ansatz ist geradezu wegweisend. Wirft man nicht der Schulmedizin die ausschließliche Symptom-Bekämpfung vor? Setzten sich nicht in der Alternativmedizin Edelstein-Therapien, Gesprächs-Therapien, Fastenkuren oder ähnliches mehr und mehr durch? Wie weit kann sich der Organismus heute noch erholen, wenn neben dem Bett das Mobiltelefon griffbereit liegt - die ganze Nacht online? Die Hildegard-Medizin bietet eine Reihe von brauchbaren Tipps, Denkanstößen und Heilverfahren, die auch der Mensch des 21. Jahrhunderts gesundheitsfördernd nutzen kann.

  • Heilmittel aus der Natur
    Der Mensch kann sich die Natur zu Nutze machen. Hildegard empfahl neben pflanzlichen Heilmitteln auch Edelsteine und Mineralien zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte.
  • Ernährung ist Leben
    Nahrungsmittel sind Energiequellen. Gute Nahrungsmittel besitzen Heilkräfte, schlechte Nahrungsmittel erzeugen schlechte Säfte und Schleime.
  • Ausleitungsverfahren
    dienen der Reinigung des Organismus. Neben dem im Mittelalter bekanntem Aderlass und dem Schröpfen kann aber auch das Fasten als Ausleitung von Stoffwechselschlacken gesehen werden. Außerdem wird in der Hildegard-Medizin die reinigende und entgiftende Wirkung von Bädern eingesetzt (Warmwasser-, Thermal- und Schwitzbäder).
  • Regelmäßige Regeneration des Organismus
    im Wechsel von Aktiv- und Ruhephasen, Wach- und Schlafphasen. Im Gegensatz zu ihren Zeitgenossen war sie der Ansicht, dass sich der Mensch diese Regeln selbst geben solle.
  • Seelische Reinigung
    Der Seele wohnen verborgene Heilkräfte inne, die durch Laster blockiert und durch Tugenden freigesetzt werden können. Hildegard stellt 35 Laster ("schlechte Kräfte"), wie Maßlosigkeit, Völlerei, Überheblichkeit, Neid und Stolz, 35 "guten Kräfte" gegenüber. Die "guten Kräfte" wie Gebet, Enthaltsamkeit, Hingabe, Wahrheit, Friede, Ehrfurcht, Freude, Zufriedenheit, Maßhalten gilt es zu stärken und zu entwickeln.

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maxerl ARTIKEL KOMMENTIEREN
Zu diesem Artikel gibt es 4 Kommentar(e).
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Hildegard von Bingen  von Bridget (Gast)
21:11 21.06.2010
Das wäre auch meine Frage ob Aprikosen zu den Zwetschgen zählen, sehe die Frage noch nicht beantwortet.

Also sind Aprikosen und auch Pfirsiche wie Zwetschgen?

Danke für Ihre Bemühungen
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striche
RE: Hildegard von Bingen  von Heinemann (Gast)
07:13 04.08.2010
Aprikosen und Zwetschgen sind botanisch gesehen in derselben Pflanzenfamilie, Gattung und Gruppe, die Art ist verschieden.
http://www.winplant.ch/uebersicht/pflanzen.php3?let=ROSACEAE


Aprikosen sind eine Mandelart, energetisch anders als Zwetschgen
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Küchengifte  von Miranda (Gast)
23:52 11.07.2007
Gehören Aprikosen ähnlich wie Zwetschgen und Pflaumen ebenfalls zu den Küchengiften? Oder sind sie trotz Stein eine Ausnahme wie die Kirsche?

Danke für ihre rasche Antwort.

Freundliche Grüsse

Miranda
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RE: Hildegard von Bingen  von Redaktion
10:03 05.11.2007
Sehr geehrte Miranda,

laut Hildegard von Bingen zählen Zwetschken zu den Küchengiften. Ihrer Ansicht nach erhöhen Zwetschken die Säure im Körper und steigern die Melancholie.

Herzliche Grüße, Ihr Wecarelife-Team
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