Hildegard von Bingen

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Aktualisiert am: 15.09.2006
Teil 1: Weisheiten aus dem Mittelalter
Teil 2: Die 5 Säulen der Hildegard-Medizin
Teil 3: Hildegards Ernährungslehre
Teil 4: Lebensmittel und Küchengifte
Teil 5: Mit Vorsicht zu genießen
Teil 6: Hildegards Würzkräuter
Teil 7: Dinkel: Renaissance des Urweizens
Teil 8: Leicht verdaulich und heilend
Teil 9: Kurzbiographie der Hl. Hildegard
Hildegards Ernährungslehre
Es gibt keine spezielle Hildegard-von-Bingen-Diät, sie hat auch nie ein Kochbuch geschrieben, jedoch zeigt sie uns die Lebensmittel, die besonders der Gesunderhaltung des Menschen dienen. Eine große Bedeutung haben nach ihrer Ansicht Kräuter und Gewürze, außerdem das Getreide Dinkel sowie Sellerie, Edelkastanie und Fenchel. Dies ist auch aus heutiger Sicht nachvollziehbar.
Die Hildegard-Heilkunde basiert auf der Annahme, dass Lebensmittel gleichzeitig auch Heilmittel sind. Die Hildegard'sche Ernährungslehre kann daher kurmäßig angewandt oder zu einer Lebenseinstellung gemacht werden. Einige Punkte sind heutzutage zwar überholt, wie beispielsweise das Rohkostverbot, müssen aber im Kontext der damaligen Zeit gesehen werden. Wegen der Keimbelastung und schlechten Trinkwasserqualität im Mittelalter war es angebracht, gewaschenes Gemüse und Obst zu schälen und sicherheitshalber dann noch zu garen. Auch gab es viele Gemüse und Obstsorten noch gar nicht, wie Tomaten, Gurken oder Südfrüchte. Hildegard hätte sicher nichts gegen die gesunde Kartoffel einzuwenden gehabt.
Wichtigstes Nahrungsmittel bei Hildegard ist der Dinkel in all seinen Zubereitungsformen: als Brot, Brei, Suppe oder Kaffee. Ebenso wichtig sind verschiedene Gemüsesorten wie Sellerie, Edelkastanie, Fenchel, Bohnen oder Karotten. Fleisch wird mäßig und je nach Jahreszeit genossen. Schweinefleisch ist tabu, Fisch hingegen immer empfehlenswert. Die wichtigsten Würzkräuter der Hildegard-Ernährung sind Galgantwurzel, Bertram, Quendel und Fenchel.
Rezepte
Dinkel-Zucchini- Brötchen
Zucchini sorgen dafür, dass die Brötchen saftig schmecken.
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Also sind Aprikosen und auch Pfirsiche wie Zwetschgen?
Danke für Ihre Bemühungen
Danke für ihre rasche Antwort.
Freundliche Grüsse
Miranda
laut Hildegard von Bingen zählen Zwetschken zu den Küchengiften. Ihrer Ansicht nach erhöhen Zwetschken die Säure im Körper und steigern die Melancholie.
Herzliche Grüße, Ihr Wecarelife-Team
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