Hildegard von Bingen

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Aktualisiert am: 15.09.2006
Teil 1: Weisheiten aus dem Mittelalter
Teil 2: Die 5 Säulen der Hildegard-Medizin
Teil 3: Hildegards Ernährungslehre
Teil 4: Lebensmittel und Küchengifte
Teil 5: Mit Vorsicht zu genießen
Teil 6: Hildegards Würzkräuter
Teil 7: Dinkel: Renaissance des Urweizens
Teil 8: Leicht verdaulich und heilend
Teil 9: Kurzbiographie der Hl. Hildegard
Weisheiten aus dem Mittelalter
Hildegard von Bingen ist ein Name, der im Zusammenhang mit Ganzheitsmedizin und vollwertiger Ernährung immer wieder auftaucht. Wer war diese Frau? Was lehrte sie und wie können wir heute noch von ihrem Wissen profitieren?
Hildegard von Bingen war eine Mystikerin des Mittelalters, die im Alter von 43 Jahren begann, ihre Visionen aufzuschreiben. "Göttliche Visionen", die in insgesamt fünf Hauptwerken Niederschlag fanden. Sie äußerte sich zur Schöpfungsgeschichte, den Glauben an Gott, beschreibt den Weg zur Erlösung und zum Licht. Mit "Physica"schrieb sie aber auch das erste und einzige große natur- und heilkundliche Werk der damaligen Zeit. "Physica" besteht aus neun Bänden und insgesamt 513 Kapiteln oder Einzelbeschreibungen von pflanzlichen Heilmitteln. Dabei ist Hildegards Leitgedanke, dass die Natur nur dazu da ist, vom Menschen genutzt zu werden: "Die ganze Natur soll dem Menschen dienen, so dass er mit ihr wirke, weil der Mensch ohne die Natur weder leben noch bestehen kann". In "Causae et Curae" befasste sie sich mit der Heilkunde, den Beschreibungen von Krankheiten und Therapievorschlägen. Hildegard verfolgte dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der die Ursachen der Krankheiten in den Mittelpunkt stellt. Krankheiten entstehen nach Hildegard durch eine gestörte Beziehung zu Gott, durch seelische Probleme und durch Maßlosigkeit der Lebensführung. Heilung ist demnach ein Prozess, der sich auf der göttlichen, kosmischen, seelischen und körperlichen Ebene vollziehen muss.
Anfang des 20. Jahrhunderts nahm sich der Konstanzer Arzt Dr. Gottfried Hertzka der Hildegard-Lehren an, die bald nach ihrem Tod in Vergessenheit geraten waren. Er wandte Heilverfahren der Hl. Hildegard in seiner Praxis an, erforschte sie und entwickelte auf dieser Grundlage eine Sammlung von Arzneimitteln.
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Also sind Aprikosen und auch Pfirsiche wie Zwetschgen?
Danke für Ihre Bemühungen
http://www.winplant.ch/uebersicht/pflanzen.php3?let=ROSACEAE
Aprikosen sind eine Mandelart, energetisch anders als Zwetschgen
Danke für ihre rasche Antwort.
Freundliche Grüsse
Miranda
laut Hildegard von Bingen zählen Zwetschken zu den Küchengiften. Ihrer Ansicht nach erhöhen Zwetschken die Säure im Körper und steigern die Melancholie.
Herzliche Grüße, Ihr Wecarelife-Team
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