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Aktualisiert am: 30.05.2006

Knoblauch heilt universell

Im Knoblauch ist eine Vielfalt von Schwefelverbindungen (Sulfide) enthalten, die vom Körper sehr schnell aufgenommen werden, über das Blut zu jeder Zelle gelangen und dann über die Haut ausgeschieden werden.

Daher erfasst die Heilkraft der kleinen Zehen sämtliche Bereiche des Körpers, ganz gleich ob die Mundschleimhaut entzündet ist oder der Fußpilz juckt, Knoblauch wirkt an jeder Stelle des Körpers mit seinen entzündungshemmenden Stoffen.

Gerade von den schwefelhaltigen Substanzen, die auch für das Aroma verantwortlich sind, vermutet man, dass sie Bakterien und auch Viren Paroli bieten, manchmal sogar besser als chemische Antibiotika. Gegen Grippebeschwerden, Lungenentzündungen und Bronchitis hilft reichlich Knoblauch, weil er verhindert, dass sich Bakterien und Viren weiterentwickeln. Der Nachteil: Knoblauch wirkt viel langsamer als synthetische Arzneimittel, ist also als Akut-Medikament unbrauchbar.

Knoblauch ist bekannt für seine positive Wirkung auf den Herz-Kreislauf-Apparat: Er senkt den Cholesterinspiegel, die Blutfettwerte und vermag einen leicht erhöhten Blutdruck zu senken. Der positive Effekt bezieht sich vorrangig auf die Beschaffenheit des Blutes.

Die Sulfide im Knoblauch hemmen die Verklumpung von Blutblättchen und wirken damit einer Blutpfropfenbildung (Thrombose) entgegen. Das Blut wird "dünner", die gesamte Durchblutung verbessert sich. Als besonders wirksam hat sich dabei die Substanz Ajoen hervorgetan, die wie Aspirin wirkt. Der Nachweis von Ajoenen gelang bisher nur in frischem Knoblauch, nicht aber in Tabletten, Ölen oder Knoblauchauszügen. Knoblauch bekämpft wirksam freie Radikale und hilft mit, den schlechten LDL-Gehalt des Cholesterins im Blut zu senken.

Knoblauch regt viele Drüsen im Körper zu vermehrter Tätigkeit an, auch die Verdauungsdrüsen. Knoblauch kann daher Blähungen, akute und chronische Verdauungsstörungen und auch Durchfall beheben. Selbst bei Pilzinfektionen wird er in der Naturheilkunde empfohlen.


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