Nahrungsmittel-Lexikon |
Was steckt im Apfel? Wie gesund ist Lammfleisch und wie wird es am besten verarbeitet? Hier finden Sie Informationen zu den bekanntesten Obst-, Gemüse- und Fleischsorten sowie Fisch.
Autorin: MMag. Susanne Kapeller
Aktualisiert am: 30.05.2006
Rotkraut
Die rote Variante des Krautes schmeckt verglichen mit dem Weißkraut viel süßlicher und gibt durch seine weiß/rote Maserung auch optisch ordentlich was her.
Seinem Namen macht das Rotkraut alle Ehre. Obwohl sich die rote Farbe erst so richtig durch das Kochen zu entwickeln beginnt. Im Rohzustand ist die Farbe dieses Gemüses eher bläulich, weshalb auch oft der Name Blaukraut verwendet wird.
Rotkraut eignet sich ideal als Beilage für Schweinefleisch, Ente, Gans und Wildfleisch. Weil diese Sorte von Natur aus schon etwas süßlicher schmeckt, wird das Rotkraut gerne mit Honig, Zucker oder Preiselbeermarmelade veredelt. Auch mit Nelken harmoniert es gut.
Rotkraut ist sogar gesünder als sein weißer Verwandter, denn es enthält mehr Vitamin C. Auch hier wird der Vitamin-C-Gehalt noch größer, wenn das Kraut gekocht wird. Alle Kohlsorten enthalten nämlich Ascorbigen, das durch Erhitzen in Vitamin C umgewandelt wird. Durch seine festere Zellstruktur ist Rotkraut aber schwerer verdaulich als Weißkraut.
Rezepte
Hirschkalbsrücken
Hirsch auf Apfelrotkraut mit Preiselbeeren und Vollkornknödeln.
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