Nahrungsmittel-Lexikon

Was steckt im Apfel? Wie gesund ist Lammfleisch und wie wird es am besten verarbeitet? Hier finden Sie Informationen zu den bekanntesten Obst-, Gemüse- und Fleischsorten sowie Fisch.

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Aktualisiert am: 30.05.2006

Vielfältig und geschmackvoll

Durch den Anbau in Gewächshäusern wurden Paradeiser auch im Winter verfügbar, mit den geschmacklichen Folgen, die wohl jedem bekannt sind. Im Freien gewachsene Paradeiser sind von August bis September erhältlich. Achten Sie beim Kauf auf eine unversehrte Schale. Zeigt ein Paradeiser Faulstellen, sollten Sie am besten die ganze Frucht entsorgen.

Erst im ersten Weltkrieg wurden Paradeiser zum Volksnahrungsmittel. Heute werden in Mitteleuropa rund 50 Paradeisersorten gepflanzt, die man grob in fünf Hauptgruppen einteilen kann:

  • Herkömmliche lose Paradeiser haben einen vollen Geschmack und eine gute Schnittfestigkeit. Der Paradeiser färbt sich langsam, ist lange haltbar und wird vor allem roh in Salaten und als Brotbelag genossen.
  • Rispenparadeiser (Strauchparadeiser, Buschparadeiser) haben einen reichen, herzhaften Geschmack, weil sie an der Pflanze völlig ausreifen und direkt vom Zweig gepflückt werden. Paradeissalat oder Paradeiser mit Mozarella sind die beste Zubereitungsform für Rispenparadeiser.
  • Fleischparadeiser (siehe Bild) erkennen Sie an der dicken, unregelmäßigen Schale. Sie sind fest und fleischig genug, um sie warm zuzubereiten. Sie sind ideal für Suppen, Saucen, zum Überbacken, als Gemüsebeilage etc.
  • Eierparadeiser haben eine längliche Form, besitzen viel Fruchtfleisch und wenig Samenkerne. Da sie sich leicht schälen lassen, eignen sich auch gut zum Einkochen.
  • Kirschparadeiser, auch Cocktail- oder Cherryparadeiser genannt, sind ideal zum Garnieren, als Snack zwischendurch und werden gerade bei Kindern immer beliebter.

Paradeiser werden in der Küche vielseitig eingesetzt: Sie dürfen in keinem Salat fehlen, sind eine beliebte Beilage oder werden zum Verfeinern von Saucen verwendet. Suppen, als Belag auf dem Brot, im Schmorgemüse - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wenn frische Paradeiser nicht erhältlich sind, lassen sich auch getrocknet gut verwenden. Sie werden in Öl und mediterranen Gewürzen eingelegt und dürfen auf keinem Antipasti-Teller fehlen.


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