Nahrungsmittel-Lexikon

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Autorin: MMag. Susanne Kapeller

Aktualisiert am: 19.09.2011

Anwendung als Heilmittel

Für eine medizinisch orientierte Anwendung zur Behandlung oder Vorbeugung von Harnwegsinfekten ist ein reiner Cranberry-Saft ohne Zusatzstoffe wie Zucker oder Konservierungsmittel nötig. Dadurch schmeckt der Saft etwas herb, ist dafür aber umso gesünder. Im Prinzip sollte der Preiselbeersaft eine ähnliche Wirkung haben, jedoch fehlen hier Belege durch wissenschaftliche Studien. Die im Saft enthaltenen Tannine verhindern, dass sich Bakterien in der Blase und Niere festsetzen. Die Bakterien werden somit einfach mit dem Urin ausgeschwemmt – und nicht abgetötet. Das hat den Vorteil, dass auch die gutartigen und nützlichen Bakterien im Körper (wie etwa im Darm) erhalten bleiben. Bei der Dosierung reichen die Empfehlungen von 50 bis 250 ml reinem Beerensaft, der mit Wasser verdünnt getrunken wird.

Ein ähnlicher Mechanismus kommt beim Genuss von Cranberry-Saft auch in der Mundhöhle, sofern der Saft zuckerfrei ist, und im Magen zum Tragen. Auch dort wird das Andocken von Bakterien verhindert. So soll der Genuss von Cranberry-Saft auch bei Gastritis und dem dafür verantwortlichen Bakterium Helicobacter helfen. Auch als Antioxidans im Kapf gegen freie Radikale spielen die roten Beeren eine Rolle.

Quelle: The Cranberry Institute


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