Safran
Aktualisiert am: 08.08.2006
Das teuerste Gewürz der Welt
Die Handarbeit hat ihren Preis: Die Blütennarben des Herbstkrokus müssen von Hand gepflückt werden.
Safran wird aus den getrockneten Blütennarben des Herbstkrokus gewonnen. Er sieht dem Frühlingskrokus ähnlich, blüht jedoch im Oktober. Der Safrankrokus stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und Kleinasien und wird heute vor allem in Iran, Spanien, Kaschmir und Griechenland angebaut. Bereits seit vorchristlicher Zeit ist Safran für seine kräftigende, herzstärkende und aphrodisierende Wirkung bekannt. Damals war das Gewürz auch als Halluzinogen und Opiumersatz sehr beliebt.
Die Namen Krokus und Safran stammen beide aus Vorderasien. Krokus bedeutet Faden, was bereits auf den verwendeten Pflanzenteil hinweist. Safran stammt aus dem Arabischen und ist abgeleitet aus dem Wort "asfar" und bedeutet gelb.
Safran ist das teuerste Gewürz der Welt: um auf ein halbes Kilogramm getrockneten Safran zu kommen, muss die unvorstellbar große Menge von 200 000 - 400 000 Blütennarben von Hand gepflückt werden. Jede Blüte enthält drei rote Blütennarben, die in Handarbeit herausgezupft und anschließend getrocknet werden. Daraus resultiert auch der hohe Preis.
Die Farb- und Aromastoffe sind nur in den Blütennarben enthalten, alle anderen Blütenbestandteile sind in dieser Hinsicht wertlos. Im Mittelalter wurde Safran sowohl zum Färben von Speisen als auch von Stoffen in wohlhabenden Schichten verwendet. Zu dieser Zeit besaß Safran einen so hohen Wert, dass Händler, die ihn verfälscht hatten, mit der Todesstrafe durch Verbrennen bestraft wurden.
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An der Entwicklung und Förderung von Safran nimmt auch ein deutscher Importeur teil, der mittlerweile den afghanischen Safran, der Premium-Qualität hat, in Europa vertreibt. Er arbeitet exklusiv mit den größten Produzenten von Safran in Afghanistan zusammen und wird von den afghanischen Produzenten nicht nur als Partner angesehen, sondern auch als Mitgestalter ihrer Initiative.
Er schreibt auf seiner Seite:
“Wir sorgen dafür, dass die Safranbauern gute Arbeitsplatzbedingungen haben und eine faire Bezahlung bekommen. Das ist eine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Safran-Produzenten sowie der afghanischen Regierung. Als Vertriebspartner leisten wir damit einen Beitrag zur Stabilisierung der sozial-politischen und wirtschaftlichen Lage in Afghanistan.”
www.safranhaus.de
Gruß
Thomas
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