Salz

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Aktualisiert am: 17.02.2012
Teil 1: Salz - unverzichtbar und im Übermaß ungesund
Teil 2: Woher das Salz kommt
Teil 3: Jodiertes Salz
Salz - unverzichtbar und im Übermaß ungesund
Salz in der Nahrung wird heute hauptsächlich als Risikofaktor für die Gesundheit des Menschen angesehen. Zwar braucht der Körper Kochsalz, um den Elektrolythaushalt aufrecht zu erhalten, jedoch kann eine "Überdosis" zu erhöhtem Blutdruck und damit zu Herzkrankheiten wie etwa einem Schlaganfall führen.
Salz ist in der Küche unentbehrlich. Es steigert den Eigengeschmack von Speisen und den anderer Gewürze. Doch zu viel Salz ist der Gesundheit abträglich. Vor allem das "versteckte Salz" in Fleisch- und Wurstwaren, Fertignahrung, Junk Food und vielen Snacks wie etwa Chips ist Ursache dafür, dass viele Menschen zu viel Salz zu sich nehmen.
Einfluss von Salz auf das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen
Für die Weltgesundheitsorganisation WHO ist der Zusammenhang zwischen einer hohen Natriumaufnahme und dem Risiko der Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen offensichtlich. Die WHO empfiehlt daher eine Salzaufnahme pro Person und Tag von maximal 5 Gramm. Der Salzkonsum ist jedoch in allen Industriestaaten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich angestiegen und liegt in etwa zwischen 8 und 12 Gramm pro Tag.
Salzkonsum und Bluthochdruck
Auch die Österreichische Gesellschaft für Ernährung warnt vor den Folgen eines übermäßigen Salzkonsums. Bezüglich Herz-Kreislauferkrankungen sei der Zusammenhang von Salzkonsum und Bluthochdruck am längsten bekannt und am besten untersucht: "Beobachtungsstudien zeigten, dass primäre Hypertonie hauptsächlich in Ländern vorkommt, in denen die mittlere Aufnahme von Natrium mehr als 2,3 Gramm pro Tag beträgt. In Gegenden, in denen die mittlere Natriumaufnahme unter 1,2 Gramm beträgt, ist Hypertonie eine seltene Erkrankung. In Ländern mit geringem Salzkonsum ist auch kein Altersanstieg des Blutdrucks und der Hypertonie zu beobachten."
Salz: unentbehrlich für den Flüssigkeitshaushalt im Körper
Allerdings heißt das nicht, dass man, wie vielfach angenommen, am besten auf Salz in der Nahrung verzichten sollte. Biochemiker haben herausgefunden, dass organisches Leben jeglicher Form ohne Salz unmöglich ist. Empfehlungen zum völligen Salzverzicht können sogar sehr gefährlich sein - z. B. bei der Gestose, der so genannten Schwangerschaftsvergiftung. Durch Salzmangel wird dabei der Flüssigkeitsaustausch im Körper verhindert und Wasser im Gewebe und Gelenken angesammelt. Salz wird zur Weiterleitung von Nervensignalen und zur Steuerung des Stoffwechsels benötigt. Deshalb ist es auch wichtig, bei Schwitzen und im Sommer den Mineralienverlust durch ausreichendes Trinken wieder auszugleichen.
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