Futter fürs Hirn

Aktualisiert am: 21.09.2009

Nervennahrung

Um unser Nervenkostüm gegen die alltäglichen Herausforderungen zu stärken, benötigt unser Gehirn die wichtigen B-Vitamine. Sie machen uns nicht nur stressresistenter, sondern verzögern auch den Abbau der Gehirnleistung.

So ist Vitamin B1 für den Glukoseumsatz der Gehirn- und Nervenzellen unverzichtbar. Ein Mangel würde die energieabhängigen Gehirnleistungen stark beeinträchtigen. Vitamin B6 wiederum verbessert die Reizweiterleitung in den Nervenbahnen, Vitamin B12 hilft beim Aufbau von Nervenzellen sowie der Bildung von roten Blutkörperchen und Vitamin B2 bringt den Stoffwechsel in Schwung. Wichtigste Quellen für B-Vitamine sind Vollkornprodukte, Schweinefleisch, Hülsenfrüchte, Nüsse und Fisch.

Nervenstärker Magnesium

Sind Sie öfters schlecht gelaunt, ungeduldig, gestresst oder spüren ein nervöses Herzklopfen, kann das an einem Mangel an Magnesium liegen. Essen Sie daher öfters Vollkornprodukte, Kartoffeln, dunkelgrünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und trinken Sie magnesiumreiches Mineralwasser. Übrigens sind auch Bitterschokolade und Avocado wertvolle Magnesiumlieferanten. Sie sind außerdem reich an antioxidativen Substanzen, die wiederum den Blutfluss zum Gehirn begünstigen.

Was Sie sonst noch für Ihr Gehirn tun können 

Stress schlägt sich nicht nur auf Herz und Magen, Stress tötet sogar Nervenzellen im Gehirn. Und das kann wiederum zu Depressionen und Angstzuständen führen. Natürlich lassen sich Stresssituationen in unserem Alltag nicht immer vermeiden, doch man kann etwas tun, um diese negative Energie abzubauen. So ist schon jede Form von Bewegung, vor allem an der frischen Luft, ideal gegen Stress. Das Gehirn wird mit Sauerstoff versorgt, die Muskulatur entkrampft sich und Verspannungen lösen sich.

Versuchen Sie Situationen, die bei Ihnen Stress auslösen, bewusst ruhig und gelassen zu begegnen. Denken Sie daran, dass nie so heiß gegessen wie gekocht wird. Auch ausreichender und erholsamer Schlaf macht uns stressresistenter und fördert unsere Gehirnaktivität. Und zu guter Letzt ist Lachen auch für unser Gehirn gut. Es löst Spannungen und versetzt unseren Körper in einen positiven Stresszustand. Neurologen entdeckten sogar, dass Witze die im Gehirn zuständige Region für das Wohlbefinden aktivieren. Kleiner Schönheitsfehler: Das Glücksgefühl stellt sich leider nur dann ein, wenn wir die Pointe des erzählten Witzes auch wirklich verstanden haben.


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