Futter fürs Hirn

© Dreamstime/Regimantas Ramanauskas
Aktualisiert am: 21.09.2009
So essen Sie sich schlau
Regelmäßiges Gedächtnistraining, wie das Lösen kniffliger Denkaufgaben, Lesen oder Lernen, hält unser Gehirn auf Trab. Aber nicht nur. Denn auch ausreichend Bewegung, genügend Schlaf und vor allem die richtige Ernährung steigern die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns gehörig.
Autorin: Rosi Dorudi
Unser Gehirn lässt sich stärker formen, als bis vor ein paar Jahren noch angenommen wurde. Speziell die Ernährung beeinflusst unser Gehirn. Die richtigen Lebensmittel können vor Demenz, Konzentrationsschwäche und psychischen Störungen schützen. Daher sollte unser täglicher Speiseplan zur Hälfte aus frischem Obst und Gemüse, einem Viertel Proteinen (Fisch, magere Fleischsorten, Eier, Sojabohnen, Linsen) und einem Viertel Kohlenhydrate (Vollkornprodukte, ungesüßtes Müsli, Naturreis, Obst) bestehen. Wecarelife hat die besten Ernährungstipps fürs Köpfchen zusammengestellt.
Omega-3-Fettsäuren
Um das Lernvermögen und Gedächtnis zu verbessern, benötigt unser Gehirn ausreichend Omega-3-Fettsäuren. Wissenschaftler fanden heraus, dass ein Mangel an diesen essentiellen Fettsäuren zu Aufmerksamkeitsstörungen, Leseschwächen, Demenz, Depressionen und Schizophrenie führen kann. Omega-3-Fettsäuren kommen vor allem in fetten Seefischen wie Makrelen, Heringe, Thunfisch und Lachs vor. Aber auch Rapsöl, Hanföl, Leinöl, Sojaöl und Weizenkeimöl sowie Walnüsse und Kiwi sind reich an lebenswichtigen Fettsäuren.
Beeren & Co
Dass sich die roten und blauen Farbstoffe, die vor allem in Blaubeeren, aber auch in Heidelbeeren, Himbeeren, Weintrauben, Kirschen und Rotkraut reichlich enthalten sind, positiv auf unsere Gesundheit auswirken, ist längst bekannt. Nun weiß man auch, dass deren Inhaltsstoffe die Hirnleistung anregen und verbessern können. So stimulieren beispielsweise die in Blaubeeren enthaltenen Flavonoide jenen Bereich im Gehirn, der das Lernen und das Gedächtnis kontrolliert.
Tee trinken
Die in grünem und schwarzem Tee enthaltenen Catechine haben ebenfalls eine positive Wirkung auf unser Gehirn. Englische Forscher fanden außerdem heraus, dass sowohl grüner als auch schwarzer Tee jenes Enzym im Gehirn blockiert, das an der Entstehung von Alzheimer beteiligt ist. Wobei die schützende Wirkung von Grüntee wesentlich länger anhält als die von schwarzem.
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Halten Sie sich geistig fit! Tipps und Übungen für ein bisschen Gehirnjogging.
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