Das alte neue In-Frühstück: Der Haferbrei

Wer frühstückt, ist an sich schon im Vorteil. Vor allem aber leisten Frühstückscerealien einen beträchtlichen Beitrag zur Versorgung mit Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen bei gleichzeitiger geringer Aufnahme von Fett und Cholesterin. Nicht alleine der Cerealienkonsum, sondern auch die „Cerealienbegleiter“ wie Milch und/oder Obst tragen zu einer hohen Nährstoffdichte dieser Frühstücksvariante bei.

 

Haferbrei neu interpretiert

Der Haferbrei, bekannt auch als „Porridge“ (englisch für Haferbrei) oder neuerdings als „oatmeal“ bezeichnet, ist derzeit erfreulicherweise (wieder) voll im Trend. Der Getreidebrei enthält wertvolle Nährstoffe, sättigt nachhaltig, erhöht die Konzentrationsfähigkeit, wirkt verdauungsfördernd, magenschonend und gewichtsregulierend. Also ein absolut gesunder Energiekick am Morgen.

 

Die Zubereitung ist einfach und kann je nach persönlichem Geschmack verändert werden

Oatmeals können sowohl mit Hafer-, als auch mit Reis-, Kamut-, Hirse- oder Dinkelflocken zubereitet werden. Als Flüssigkeit können je nach Belieben Joghurt, Milch, Wasser ebenso wie Soja-, Reis-, Hafer-, Kokos- oder Mandelmilch zum Einsatz kommen. Somit sind auch viele Varianten für Zöliakie- und Laktosepatienten sowie Veganer möglich.

Die Mischung schmeckt warm direkt zubereitet oder kalt als sogenannte „Overnight Oats“ (über Nacht eingeweichte Haferflocken).

Die Präsentation in Einmachgläsern mit Schraubverschluss ist besonders cool und praktisch. Optisch ein Highlight am Morgen und super zum Einpacken für Jause oder Mittagessen!

 

Zwei Varianten der Zubereitung

Der Klassiker ist das Aufkochen von Flüssigkeit und das Hinzugeben der Haferflocken. Wenn es ein Brei geworden ist, werden die gewünschten Gewürze, Früchte, Samen, Nüsse etc. hinzugefügt und fertig ist das warme Frühstück.

Hingegen entstehen sogenannte Overnight Oats durch Einweichen über Nacht.

Einfach die Haferflocken in ein Gefäß (Dose oder Glas) geben, mit der gewünschten Flüssigkeit auffüllen, gut vermengen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Die Haferflocken saugen über Nacht die Flüssigkeit auf, quellen, sodass eine Art Brei entsteht.

Das alles passt zu Oatmeals: 

Wer es etwas süßer mag, gibt zu den Getreideflocken noch Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup. Doch meist kommt die Süße durch die Früchte.

Mit frischem Obst der Saison, Trockenfrüchten, Nüssen sowie Gewürzen wie Vanille oder Zimt kann nach Lust und Laune experimentiert und variiert werden. Im Winter kann Kakao oder Lebkuchengewürz zugegeben werden. Auch Chia- oder Leinsamen, Sesam, Kürbis- und Sonnenblumenkerne genauso wie Kokosflocken passen gut zu den Oatmeals.

 

Apfel-Zimt Overnight Oatmeal

1 Portion; Schwierigkeitsgrad: sehr leicht

 

Zutaten:

• 6 EL Haferflocken

• 50 – 100ml warmes Wasser oder andere Flüssigkeit

• 1 EL Kokosflocken

• 0,5 Stück Apfel

• 1 EL Cranberries getrocknet

• Zimt

 

Zubereitung:

1. Haferflocken in ein gewünschtes Gefäß geben und mit warmer Flüssigkeit übergießen.

2. Durchmischen und mit den Geschmackszutaten vermengen (Zimt, Kokos).

3. Klein geschnittenen Apfel und Cranberries zugeben, abdecken und über Nacht in den Kühlschrank geben (die frischen Früchte können auch am nächsten Morgen zugefügt werden).

4. Am nächsten Morgen kalt genießen, kurz wärmen (ideal im Winter) oder für die Jause einpacken! 

 

Oatmeal mit Dörrobst

1 Portion; Schwierigkeitsgrad: leicht 

 

Zutaten:

• 250 ml Milch oder andere Flüssigkeit

• 50 g Haferflocken

• Salz

• 10 g Bitterschokolade

• Trockenfrüchte nach Geschmack

 

Zubereitung:

1. Haferflocken, Flüssigkeit, Salz und evt. Süßungsmittel zugeben.

2. Unter ständigem Rühren auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen.

3. Bitterschokolade in den Brei einrühren und schmelzen lassen.

4. Gewünschtes Dörrobst schneiden und zugeben.