Die Kraft von Weizen- und Gerstensaft

Wahrscheinlich haben Sie bereits davon gehört: von Weizen- und Gerstengras in Pulverform, welches so unglaublich gesund sein soll. Doch stimmt das wirklich? Oder ist das wieder nur ein Trend? Wir gehen der Sache heute auf den Grund.

Sind diese Superfoods wirklich so super?

Weizen- und Gerstengras zählen zu den sogenannten Superfoods, welche mit einer besonders hohen Nährstoffdichte aufwarten können. Doch nicht jedes Superfood ist wirklich so super. Wie bei jedem anderen Lebensmittel kommt es auch hier darauf an, wo und wie es angebaut wurde, damit die Qualität stimmt und man seinem Körper damit auch tatsächlich etwas Gutes tut.

Fakt ist, dass sowohl Weizen- als auch Gerstengras beachtliche Vitalstoffkombinationen aufweisen und daher äußerst wirkungsvolle Heilmittel sein können, sofern sie aus einer guten Quelle bezogen werden. Nicht ohne Grund werden sie bei und vorbeugend vor Erkrankungen eingesetzt. Sie sollen mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Antioxidantien) und insbesondere ihrem hohen Anteil an Chlorophyll und Pflanzenstoffen dabei helfen, den Körper zu regenerieren und Zivilisationskrankheiten vorzubeugen. Außerdem sollen sie:

  • Das Immunsystem unterstützen
  • Die Verdauung positiv beeinflussen und auch bei Darmerkrankungen unterstützend wirken
  • Entzündliche Prozesse im Körper reduzieren
  • Sich positiv auf Haut und Bindegewebe auswirken
  • Die Stimmung positiv beeinflussen

Beide Gräser sind übrigens glutenfrei, da es sich dabei um die Grashalme und nicht um die Samen handelt, welche verwertet werden. Wer nicht selbst Grassamen ansetzen und ziehen möchte, für den gibt es mittlerweile eine Fülle an Produkten in Form von Pulvern. Diese sollten am besten biologisch angebaut und bei niedrigen Temperaturen hergestellt worden sein, damit die wertvollen Inhaltsstoffe auch im Pulver enthalten bleiben.

Dank des Pulvers kann im Alltag dann unkompliziert Weizen- oder Gerstengraspulver in ein Glas Wasser oder einen grünen Smoothie gerührt werden. Oder man mischt es in Salatdressings und Brotaufstriche.

Wer es selbst ausprobieren möchte, startet am besten mit einem Glas Wasser und einen darin eingerührten Teelöffel des Pulvers morgens direkt auf nüchternen Magen. Der Geschmack und die grüne Farbe sind anfangs möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig, aber bereits nach kurzer Zeit wird es zu einem lieb gewonnenen Ritual für Ihre Gesundheit geworden sein.

Weiterführende Buchtipps

  • WunderLebensMittel. Dr. Brian Clement
  • Superimmun: So maximieren Sie Ihre Abwehrkräfte. Dr. Joel Fuhrman
  • Juiceman. Andrew Cooper
  • Crazy, sexy, gesund. Kris Carr
  • Going raw – Wie Sie Ihre Ernährung erfolgreich auf Rohkost umstellen und damit Ihr Leben bereichern. Judita Wignall