Die Top 10 im Winter

Ernährungstechnisch ist der Winter alles andere als langweilig. Denn saisonale Obst- und Gemüsesorten schmecken nicht nur besser, sondern unterstützen gleichzeitig die Gesundheit während der kalten Jahreszeit. 

1. Sellerie zur Entgiftung

Wurzelsellerie oder Zeller enthält reichlich Kalium, B-Vitamine sowie viele Antioxidantien wie Vitamin C, Betacarotin und Polyphenole. Die harntreibende Wirkung unterstützt außerdem die Entgiftung. Knollensellerie schmeckt als Suppe oder Püree, aber auch roh als geraspelter Salat oder in Smoothies. 

2. Kohl für gesunde Zellen

Kohl (auch Wirsing genannt) ist ein typisches Wintergemüse, das wieder neu entdeckt wurde. Die krausen grünen Blätter liefern reichlich Folsäure, die für die Zellbildung von Blutkörperchen oder Nervenzellen essenziell ist. Eine Portion (250 g Kohl) liefert schon die Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs an Folsäure. 

3. Porree gegen Erkältungen

Das Lauchgewächs ist das ganze Jahr über erhältlich, wobei Winterlauch dicker ist und intensiver schmeckt. Der typische Geschmack kommt von schwefelhaltigen Senfölen. Allylsenföl wirkt antibakteriell und ist in der kalten Jahreszeit ideal, um Erkältungen vorzubeugen. Porree wird typischerweise für Gemüsesuppe verwendet, schmeckt aber auch in Aufläufen.

4. Topinambur für die schlanke Linie

Topinambur wird gerne als Ersatz für Kartoffeln verwendet. Besonders Diabetiker schätzen den niedrigen Kohlenhydratanteil. Aber auch Personen, die sich Low Carb, also mit weniger Kohlenhydraten, ernähren möchten, finden in der Knolle einen optimalen Ersatz. Durch den hohen Ballaststoffgehalt sättigen sie gut, ohne das Kalorienkonto übermäßig zu belasten. Auch deftige Wintergerichte wie Erdäpfelgratin oder Püree können mit Topinambur abgewandelt besonders figurschonend zubereitet werden.

5. Schwarzwurzeln für die Eisenzufuhr

Der Spargel des armen Mannes – wie Schwarzwurzeln auch genannt werden – punktet mit einem für pflanzliche Lebensmittel vergleichsweise hohen Anteil an Eisen. Besonders bei der Zubereitung als Suppe bleibt der Mineralstoffgehalt hoch, da bei anderer Zubereitungsart häufig wertvolle Inhaltsstoffe mit dem Kochwasser ausgeschwemmt werden. Übrigens: Am besten schält man Schwarzwurzeln mit Handschuhen unter fließendem Wasser und legt sie in Wasser mit Zitronensaft ein, bis man sie weiterverarbeitet. So bleiben sie schön weiß. 

 

 

6. Vogerlsalat fürs Immunsystem

Feldsalat hält auch Minustemperaturen stand und ist damit ein richtiger Wintersalat. Er enthält ein Vielfaches der Nährstoffe von Kopfsalat und stärkt das Immunsystem mit reichlich Kalium, Calcium und Phosphor. Auch der hohe Gehalt an Provitamin A stärkt die Abwehr und senkt das Krebsrisiko. 

7. Pilze für die gute Stimmung

Mit einem für pflanzliche Lebensmittel vergleichsweise hohen Vitamin D-Gehalt helfen Pilze, vor allem bei Vegetariern und Veganern, bei der Versorgung mit diesem Vitamin. Gerade im Winter, wo die körpereigene Produktion aufgrund des Mangels an Sonnenlicht eingeschränkt ist, ist eine Zufuhr über die Nahrung wichtig. 

8. Birne für den empfindlichen Magen

Birnen sättigen durch einen hohen Ballaststoffgehalt, sind aber säureärmer als Äpfel. Personen mit Sodbrennen oder Magenproblemen vertragen Birnen daher besser. Besonders als Kompott oder Fruchtmus zubereitet, sind Birnen ein ideales Winterdessert. 

9. Pastinaken für Nerven und Muskeln

Pastinaken sind weiße Rüben, die man geschmacklich zwischen Karotte und Sellerie einordnen könnte. Gesundheitlich punkten sie mit einem hohen Mineralstoffgehalt: Sie enthalten mehr Magnesium als Karotten oder sogar Erdäpfel. Magnesium ist für eine gute Nerven- und Muskelfunktion, für Knochen und Zähne sowie für das Herz-Kreislauf-System essenziell. Besonders gut schmecken Pastinaken-Chips, für die dünn gehobelte Pastinaken bei 125° C im Backofen langsam getrocknet werden. 

10. Rote Rüben für Leber und Abwehr

Der rote Farbstoff Betanin aus roten Rüben regt den Gallenfluss an und unterstützt die Leber bei ihrer Entgiftungstätigkeit. Betanin ist außerdem ein hochwirksames Antioxidans, das gemeinsam mit Zink und Selen das Immunsystem stärkt. Rote Rüben können roh in Smoothies oder als Salat sowie gekocht in Risotto, Eintöpfen oder Suppen verzehrt werden.