Fast Food unter der Lupe

Fast Food geht – wie der Name schon sagt – schnell. Es wird schnell zubereitet, kann schnell gegessen werden, und es macht leider auch schnell dick und ist ungesund – oder?

Schnelles Essen ist praktisch, ob in der kurzen Mittagspause oder einfach zwischendurch. Doch wer auf die Gesundheit achten möchte, sollte sich Alternativen suchen. Denn schlechte Fette wie etwa Transfette erhöhen das Krebsrisiko. Zu viel Salz kann sich auf den Blutdruck auswirken und übermäßig viel Zucker lässt den Blutzuckerspiegel zu stark ansteigen. Wer außerdem langfristig zu wenige Ballaststoffe isst, leidet häufig unter einer schlechten Verdauung. Doch schnelles Essen muss nicht per se fettreich sein oder zu viel Zucker und Zusatzstoffe enthalten. 

Hier einige Fast-Food-Klassiker im Vergleich:

 

1. Burger vs. Döner 

Ein typischer Burger vom Fast-Food-Lokal liefert mehr als 500 Kalorien und macht erst mit einer großen Portion Pommes als Beilage, die nochmals die gleiche Kalorienmenge enthält, richtig satt. 1.000 Kalorien lassen grüßen, gepaart mit zu viel Fett und Salz.

Dagegen ist ein Döner mit Hühnerfleisch mit etwa 600 Kalorien ein wahres Leichtgewicht. Mit einer ordentlichen Portion Gemüse und Salat sättigt das Sandwich viel besser, liefert mehr Vitamine und weniger Fett. 

 

2. Pasta Napoli vs. Spaghetti Carbonara

Frische Pasta ist schnell zubereitet. Doch die Sauce entscheidet, ob das Nudelgericht zur Kalorienfalle wird oder sogar gesund ist.

Während Tomatensauce relativ fettarm ist und mit einer Vielzahl von Antioxidantien punkten kann, ist die Carbonara-Variante mit reichlich Öl, Speck und Schlagobers einfach nur schwer und fettig. Für eine entspannte Mittagspause eignet sich daher die Pasta Napoli am besten. 

 

3. Pizza vs. Wrap

Das schnelle Pizza-Eck vom Imbiss ist oft nur aufgewärmt, mit viel zu viel Käse belegt und enthält dadurch schnell einmal den halben Tagesbedarf an Fett für eine Frau. Hier muss einem bewusst sein, dass ein solches Pizzastück rein kalorienmäßig (etwa 500 Kalorien) eine volle Mahlzeit und nicht nur einen Snack zwischendurch darstellt. 

Ein Wrap mit Thunfisch oder gegrilltem Hühnerfleisch enthält etwa 300 Kalorien und entspricht einer kleinen Mahlzeit oder einem Snack. Da es auch Salat, Gurken, Tomaten oder anderes Gemüse enthält, liefert es auch mehr Ballaststoffe

 

4. Leberkäse-Semmel vs. Schinken-Kornspitz

Manchmal braucht man einen schnellen Mittagssnack für unterwegs. Ab in den Supermarkt und schnell eine Leberkäse-Semmel gekauft. Oder gibt es da eine gesunde Alternative?

Eine Leberkäse-Semmel mit etwa 100 g Leberkäse liefert zwar nur 100–150 Kalorien mehr als ein Kornweckerl mit Putenschinken. Der Unterschied liegt hier jedoch in der Qualität, nicht in der Quantität. Während bei der Leberkäse-Variante nur Weißmehl mit fettigem Schweinefleisch im Magen landen, kann das belegte Körnerweckerl zumindest mit guten Fetten aus Kürbiskernen oder Leinsamen sowie Ballaststoffen und magerem Eiweiß punkten. Kombiniert mit ein bis zwei Handvoll Cocktailtomaten ist das belegte Weckerl eine vollständige Mahlzeit, die auch richtig satt macht.

 

5. Caffè Latte vs. Melange

Zum Dessert noch ein schneller Kaffee? Gerade bei den „Kleinigkeiten“ zwischendurch werden die meisten Kalorien unbewusst konsumiert. Schwarzer Kaffee liefert so gut wie keine Kalorien. Erst Milch und Zucker machen ihn zur Kalorienbombe. Ein Caffè Latte mit Sirup enthält durch Vollmilch und Zucker fast 200 Kalorien. Die leichte Variante wäre eine Melange, am besten ohne Zucker. Diese liefert dann auch nur ein Viertel der Kalorien. 

 

Neue Fast-Food-Ideen boomen

Viele neue Ideen aus dem Streetfood-Bereich lassen sich mit einer gesunden Ernährung hervorragend vereinen. Vietnamesische Sommerrollen, Tacos mit Hühnerfleisch, Tortilla-Wraps mit frischen Zutaten: All das gibt’s bei modernen Food Trucks schnell auf die Hand. Der Trend geht also definitiv in Richtung gesundes Fast Food.