Gesunde Fette für einen gesunden Körper

Galt früher „Fett mach fett“ und daher eine möglichst fettarme Ernährung als zielführend, so weiß man es heute besser. Oftmals ist es nämlich nicht das Fett, welches dick macht, sondern eher die Kombination und v. a. Menge an Kohlenhydraten. Abgesehen davon gibt es gute und schlechte Fette.

Transfettsäuren, wie sie u. a. in Frittiertem vorkommen, sind aus gesundheitlicher Sicht selbstverständlich nicht förderlich, aber gute Fette wie jene in Avocados, Nüssen, Saaten, Oliven und insbesondere Fisch sind durchaus wertvoll für unsere Gesundheit.

Keine Angst vor Fett

Eine angemessene Dosis an gesundem Fett ist also auf jeden Fall sinnvoll, denn dieses sorgt dafür, dass wir mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden, wovon auch unsere Gelenke, Organe, unsere Haut und Haare profitieren. Es hilft uns auch, bestimmte fettlösliche Vitamine wie Vitamin A, D, E und K sowie Antioxidantien überhaupt erst aufnehmen zu können.

Es sättigt, dient als Geschmacksverstärker, verbessert unsere Denkleistung, hebt unsere Laune, wirkt entzündungshemmend und trägt außerdem zu einem stabilen Blutzuckerspiegel bei. 

Tipps für den Vorratsschrank

Folgende Lebensmittel sollten Sie ab jetzt regelmäßig konsumieren und deshalb am besten immer zu Hause haben:

• Gute Öle wie hochwertiges Oliven- oder Leinöl

• Hanf-, Lein- und/oder Chiasamen

• Fisch wie Lachs oder Forelle (oder Fischöl-Kapseln)

• Avocado

• Cashew- und Sonnenblumenkerne

• Nüsse wie Mandeln, Walnüsse, Pekannüsse, Pistazien oder Macadamianüsse

• Butter, diese hat nämlich – in normalem Ausmaß genossen – zu Unrecht einen schlechten Ruf und ist Margarine auf jeden Fall vorzuziehen

Ungesunde Fette wie jene in Fertigprodukten, Frittiertem und Gebackenem, Fertig-Mehlspeisen & Co. sind hingegen etwas, was Sie gemeinsam mit Zucker und zu viel Salz getrost aus Ihrer täglichen Ernährung streichen können und lieber nur in Ausnahmemomenten zulassen sollten. 

 

Quellen:

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