Keine Chance den Weihnachtskilos

Wer kennt das nicht? War schon die Adventszeit ein Sammelsurium an Kalorienbomben – man denke nur an Adventskalender, Nikolosackerl, Weihnachtsfeier und Kekse backen –, erreicht der Weihnachtswahnsinn mit den Festtagen oft erst seinen kalorientechnischen Höhepunkt. Einladungen bei Eltern und Tanten stehen an, und die Kaffeejause mit Kuchen bei Oma und Nachbarn darf man auch nicht ausschlagen. Da ist der Silvesterbrunch mit Freunden schon fast wieder harmlos und die Partynacht mit den Kumpeln zumindest mit etwas Bewegung verbunden. 

Eines scheint klar zu sein: Eine Kalorie jagt die nächste, und zwar vom Teller direkt auf die Hüften. Gefühlt müsste man schon täglich einen Halbmarathon laufen, um die kleinen und größeren Sünden auszugleichen, oder?

Wer nicht jedes Jahr zu Silvester den klassischen Vorsatz „Kilos weg“ fassen will, kann mit simplen Strategien die schlimmsten Bomben entschärfen.

 

Strategie 1: weniger Kalorien bei vollem Teller

Niemand sollte an den Feiertagen hungern oder Diät machen müssen. Wer bei den Hauptmahlzeiten darauf achtet, mindestens den halben Teller mit Gemüse zu füllen, langt bei anderen Dingen nicht übermäßig zu. Bei mehrgängigen Essen immer Vorspeisen aus Gemüse wählen, also Gemüsesuppe oder Salat. Und: zwischen den Mahlzeiten mindestens 3–4 Stunden Pause machen!

 

Strategie 2: Kekse nur 1x am Tag

Kekse zum Frühstück; Kekse zwischendurch; Kekse beim Fernschauen. Wer den ganzen Tag zwischendurch süßes Weihnachtsgebäck nascht, kommt locker auf 1000 bis 2000 Extrakalorien mehr als sonst. Das allein würde schon fast den gesamten Tagesbedarf an Kalorien eines Erwachsenen decken. Besser: Die Lieblingskekse auf einem kleinen Teller drapieren und in einem bewussten Moment richtig genießen.

 

 

Strategie 3: Bewegung

Die gemütliche Höhle zu verlassen, hat allein schon den Vorteil, nicht ständig vor vollen Kekstellern und behangenen Weihnachtsbäumen zu sitzen. Nach einem einstündigen Spaziergang sind 200–300 Kalorien in Luft aufgelöst. Eine Stunde lockeres Jogging verbrennt sogar gute 600–800 Kalorien. Ein guter Motivator für mehr Bewegung ist übrigens ein Schrittzähler: 10.000 Schritte am Tag sind ideal!

 

Strategie 4: Ausgleichstage einlegen

Einzelne Schlemmertage können Sie ohne schlechtes Gewissen genießen, wenn Sie einzelne Ausgleichstage einlegen. Leichte Fastentage können dabei helfen, die Verdauung zu entlasten und wieder in einen normalen Rhythmus zu kommen.

Obsttag: einen Tag nur Obst, ob als Kompott, Mus oder frisch; 1,5 bis 2 Kilogramm Obst sind drin.

Gemüsetag: Morgens gibt es Rohkost, mittags Suppe und abends Dämpfgemüse. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Tipp: gut würzen!

Reistag: Zum Frühstück gibt es Obstsalat. Mittags kochen Sie 100 g Naturreis und essen die Hälfte davon mit Gemüse. Der Rest bleibt fürs Abendessen, auch wieder mit reichlich Gemüse kombiniert.

Buttermilchtag: Der Tag ist einfach strukturiert. 3 Packerl Buttermilch, sonst gibt es nur Gemüse und Tee.