Perfekte Pasta selbst gemacht

Pasta selbst mit der Nudelmaschine herzustellen, geht viel einfacher, als man glaubt. Vorausgesetzt, man hat einen guten Pastateig, der nicht bröselt oder klebt. Mit der Nudelmaschine wird der Teig zu gleichmäßig dicken Teigplatten ausgerollt, die sich zu Bandnudeln oder gefüllter Pasta einfach weiterverarbeiten lassen.  

 

Der perfekte Pastateig für die Nudelmaschine

4 Portionen

Zubereitungsdauer: 1 Stunde (plus 1 Stunde Kühlung), Schwierigkeitsgrad: mittel

 

Zutaten:

• 125 g Mehl

• 125 g Hartweizengrieß

• 1 Ei

• etwas Wasser (circa 40–80 ml) 

 

Zubereitung Nudelteig: 

1. Grieß, Mehl und Ei mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu streuselartigen Krümeln verrühren. 

2. Nun teelöffelweise Wasser zugeben und immer weiterkneten, bis kein trockener Grieß oder Mehl mehr zu sehen ist. 

3. Die Streusel mit der Hand zu einem festen Teig zusammenkneten, eine Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen (der Teig kann aber auch 1–2 Tage im Kühlschrank ziehen).

 

Nudelholz vs. Nudelmaschine

Nach der Ruhezeit wird der Teig in kleinen Portionen weiterverarbeitet. Während es mit dem Nudelholz schwierig ist, eine gleichmäßige Dicke zu erreichen, ist dies mit der Nudelmaschine kein Problem. 

Der Teig wird hierzu mehrmals auf der weitesten Stufe durch die Nudelmaschine gedreht und immer wieder gefaltet und zusammengelegt. Ideal ist es, wenn dies 10–15 Mal wiederholt wird. 

Es ist dabei kein Problem, wenn der Teig anfangs noch reißt; je öfter er gewalzt wird, desto weicher und geschmeidiger wird er. 

Sobald der Teig nicht mehr reißt, werden die Rollen der Nudelmaschine nach und nach enger gestellt. Drehen Sie den Teig immer wieder durch, bis er die gewünschte Dicke erreicht hat.

Weiterverarbeitung des Nudelteigs

Sie können Ihre Pasta mit dem Aufsatz der Nudelmaschine zu Spaghetti oder Bandnudeln schneiden. Werden die Nudeln nicht sofort gekocht, sollte man sie zu Nestern formen und auf Backpapier legen oder an einem Ständer aufhängen. 

Alternativ dazu können Sie Farfalle zubereiten. Dafür wird die Teigplatte zuerst in Vierecke geschnitten, die dann zu „Mascherl“ zusammengedrückt werden. Diese werden zum Trocknen auf Backpapier aufgelegt.  

Für Ravioli oder Tortellini füllen Sie die Teigstücke nach Belieben und drücken die Ränder fest aufeinander.

 

Ideen für gefüllte Pasta

Tomate-Mozzarella-Füllung: Hacken Sie getrocknete Tomaten, frischen Basilikum, geröstete Pinienkerne und Mozzarellastücke sehr fein oder mixen Sie eine grobe Paste.

Spinat-Feta-Füllung: Dünsten Sie Zwiebeln und Blattspinat, bis keine Flüssigkeit mehr austritt, würzen Sie mit Salz und Muskatnuss und hacken Sie alles sehr fein. Geben Sie kleinwürfelig geschnittenen Feta zur abgekühlten Masse und füllen Sie Ihre Pasta damit.

Kräuter-Frischkäse-Füllung: Rösten Sie Sonnenblumenkerne und etwas Zwiebel. Hacken Sie alles fein oder pürieren Sie die Zutaten und geben Sie Hüttenkäse und gehackte Kräuter dazu. Reiben Sie Parmesan, geben Sie diesen zur Frischkäsemischung und füllen Sie Ihre Pasta mit der würzigen Mischung. 

Tipp: Pasta immer in reichlich und gut gesalzenem Wasser kochen!