Sommer, Sonne & Eis gehören zusammen

Auch beim Thema Eisessen ist ein Bewusstsein für Gesundes festzustellen. Wie so oft kommt es auf die Zutaten an. Frucht- und Gemüseeis, Sorbets und Eis auf Joghurt- oder Milchbasis sind sehr erfrischend, das Eis ist relativ leicht und kommt manchmal sogar mit wenig Zucker und Fett aus. Sahne- bzw. Rahmeis mit Schokoladen- und Nusszusätzen, Krokant, Karamell, Cookies … haben hingegen einen hohen Energiegehalt.

Interessantes: Kaltes schmeckt weniger süß als normal temperiertes oder warme Speisen, deshalb enthält Eis besonders viel Zucker.

Gesundes Eis für zwischendurch selbst gemacht

In der heißen Jahreszeit werden hierzulande pro Person durchschnittlich sieben Liter Eis konsumiert, das entspricht etwa 100 Kugeln. Die Tendenz ist steigend und vor allem findet der Eiskonsum immer häufiger zu Hause statt.

Nur noch jedes zehnte Eis wird außer Haus gegessen. Eishersteller haben diesen Trend aufgegriffen und bieten mehr sogenanntes „Impulseis“ wie Minieis am Stiel, Hörnchen, Sandwiches, Becher, Riegel und Eispralinen in kleineren Portionen für zu Hause an. 

Solche kleinen köstlichen Erfrischungen für einen perfekten Sommertag können aber auch ganz einfach selbst gemacht werden – aus gesunden Zutaten und ohne Chemie und Konservierungsstoffe.

Einfache Eisrezepte mit wenig Kalorien

Karotten-Orangen-Joghurt-Eis: 300 g klein geschnittene Karotten werden in 200 ml frisch gepresstem Orangensaft und Zucker nach Bedarf weichgedünstet. Pürieren und mit 350 g griechischem Joghurt mischen. In die Eismaschine oder in den Tiefkühler geben. 

Erdbeer-Kokos-Eis: Zwei Bananen in Scheiben schneiden und für mehrere Stunden in den Tiefkühler geben. 300 g Erdbeeren klein würfeln. Die gefrorenen Bananenscheiben mit der Hälfte der Erdbeeren und 3 EL Kokosmilch pürieren, bis die Masse cremig ist. Die restlichen Erdbeerwürfel unter die Masse heben und das Eis in Gläser füllen. Mit Erdbeeren, Melissenblättern und Kokoschips garnieren.

Gefrorenes Joghurt mit Fruchtpüree: Fettarmes Joghurt mit pürierten Früchten nach Wahl mischen, nach Bedarf zuckern und tiefkühlen.

Fruchtsaft/Smoothie-Eis: Einfach den Lieblingsfruchtsaft oder Lieblingssmoothie (probieren Sie auch einen grünen Smoothie!) in Eisformen mit Stiel (alternativ kleine Joghurtbecher mit Plastiklöfferl) füllen und tiefkühlen. Je weniger Zucker im Saft enthalten ist, desto weniger ist auch im Eis! Auch Obst-Saft-Kräutermischungen schmecken hervorragend: Kiwischeiben und Basilikumblätter in Orangensaft; Erdbeeren, Heidelbeeren und Minze in Maracujasaft oder Brombeeren und Rosmarin in gezuckertem Zitronensaft.

Tipp: Wer keine Eismaschine hat, muss die Masse in den ersten zwei bis drei Stunden des Gefrierens mehrmals mit einem Mixer oder dem Pürierstab umrühren. Nur so entsteht ein gleichmäßig cremiges Eis.

Eisig kalt ohne „Eis“

Eis-Frucht-Bonbons: Beeren, Weintrauben … für mindestens drei Stunden in den Tiefkühler legen und anschließend wie Bonbons naschen.

Eismelone am Stiel: In eine Melonenscheibe (ohne Schale) einen Holzstiel stecken und tiefkühlen. 

Fruchteis-Shake: Tiefkühlfrüchte oder Tiefkühlbeeren mit Milch pürieren und sofort genießen.

Bleibt nur zu hoffen, dass uns heuer ein schöner Sommer bevorsteht.