Veganes Sushi

Sushi muss nicht immer Fisch bedeuten, denn auch veganes Sushi kann so richtig lecker sein. Egal ob als Maki gerollt, als Nigiri mit Belag oder als dekorierte Reis-Ringe.

Wichtig für gutes Sushi ist und bleibt der Sushi-Reis. Verwenden Sie nicht irgendeinen Rundkornreis oder gar normalen Reis. Außerdem wird Sushi-Reis speziell gewürzt: Er wird mit Reisessig gesäuert, mit Reiswein mariniert sowie leicht gesüßt und gesalzen, bevor er verarbeitet wird.

Für Maki-Rollen empfiehlt es sich, eine Rollmatte zu verwenden. Idealerweise überzieht man diese vorher mit Frischhaltefolie, damit sich Reis und Füllung nicht in den Holzstäbchen verfangen.

Sushi-Reis

4 Portionen
Zubereitungsdauer: 60 Minuten, Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

  • 250 g Sushi-Reis
  • 2 EL Reisessig
  • 1 EL Mirin
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

1. Den Sushi-Reis in einem Sieb kalt abspülen, bis das Wasser klar ist.

2. Den Reis gut abtropfen lassen.

3. Reis mit Wasser in einen Topf geben und ohne Deckel einmal aufkochen lassen. Den Reis einige Minuten offen kochen lassen, dann 20 Minuten bei reduzierter Hitze und mit Deckel quellen lassen.

4. Den Topf vom Herd nehmen, den Deckel schräg stellen oder stattdessen ein Küchentuch auf den Topf geben und den Reis auskühlen lassen.

5. Reisessig, Mirin, Zucker und Salz verrühren und erwärmen, bis sich Zucker und Salz gelöst haben.

6. Den Reis in eine große Schüssel geben, damit er nochmals gut auskühlt. Die Reisessig-Mischung über den Reis geben, mit einem Holz-Kochlöffel „schneidende“ Bewegungen machen und den Reis so marinieren.

TIPP: Für die weitere Verarbeitung sollte Sushi-Reis zimmerwarm und nicht kalt sein.

Vegane California-Maki

4 Portionen
Zubereitungsdauer: 30 Minuten, Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten:

  • 500 g fertiger Sushi-Reis (Rezept siehe oben)
  • 1 Karotte
  • 2 EL Sojajoghurt
  • etwas Chilisauce
  • 1 Avocado
  • ½ Gurke
  • 4 Nori-Algenblätter
  • Sesam
  • Sojasauce, Wasabi und Sushi-Ingwer nach Wunsch

Zubereitung:

1. Karotten schälen, längs in feine Streifen schneiden und in heißem Wasser kochen. Die gegarten Karottenstreifen in feinere Streifen und dann in kleine Würfelchen schneiden und mit Sojajoghurt und Chilisauce vermengen. Die marinierten Karotten simulieren die sonst in California-Maki verwendeten Krabben oder Shrimps.

2. Gurke waschen, halbieren und entkernen. Gurke in etwa 1 x 1 cm dicke Streifen schneiden.

3. Avocado halbieren und den Kern entfernen. Avocado in Spalten schneiden.

4. Legen Sie die Sushi-Matte vor sich auf ein Brett, und zwar so, dass die Stäbchen quer vor Ihnen liegen.

5. Nun nehmen Sie ein Nori-Algenblatt und legen Sie dieses auf die Sushi-Matte.

6. Geben Sie nun so viel Reis auf das Algenblatt, dass dieser etwa 0,5 cm dick auf dem Algenblatt festgedrückt werden kann. Das Algenblatt sollte gänzlich bedeckt sein.

7. Streuen Sie etwas Sesam auf den Reis.

8. Nun drehen Sie das Algenblatt um und belegen Sie es auf der unteren Seite, nicht ganz am Rand, quer mit Gurkenstreifen, 2–3 Avocado-Spalten und dem Karottenmix.

9. Nehmen Sie das untere Ende des Algenblatts und legen Sie es über die Füllung. Drücken Sie den Rand mit der Rollmatte nach unten und beginnen Sie, mit dem Daumen und etwas Schwung eine Rolle zu formen. Drücken Sie dabei die Füllung mit der Rollmatte schön fest.

10. Scheiden Sie die fertigen Rollen mit einem befeuchteten scharfen Küchenmesser in acht Scheiben. Halbieren Sie die Rolle zuerst in der Mitte und schneiden Sie dann jeweils vier gleich dicke Scheiben ab.

11. Servieren Sie die fertigen California-Rolls mit Sojasauce, Wasabi und Sushi-Ingwer.

Vegane Sushi-Bagel

2 Portionen
Zubereitungsdauer: 15 Minuten, Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

  • 250 g fertiger Sushi-Reis (Rezept siehe oben)
  • 2 Radieschen
  • 75 g Tofu (natur oder mariniert)
  • 1 Karotte
  • 1 Avocado
  • 2 EL Sushi-Ingwer
  • Kresse
  • Sojasauce, Wasabi zum Anrichten

Zubereitung:

1. Waschen Sie das Gemüse und schneiden Sie es in hauchzarte Scheiben. Gut eignen sich Gurkenscheiben, Avocadoscheiben, Radieschenscheiben, Karottenscheiben, Tofu, eingelegter Rettich usw.

2. Schneiden Sie den Tofu in sehr dünne Scheiben.

3. Formen Sie aus dem Sushi-Reis zwei bagelförmige Ringe.

4. Belegen Sie den Reis-Ring regenbogenförmig mit bunten überlappenden Zutaten.

5. Zum Schluss dekorieren Sie den Sushi-Bagel mit frischer Kresse.

6. Servieren Sie das Sushi mit Sushi-Ingwer, Sojasauce und Wasabi.

TIPP: Am einfachsten geht das Formen des Sushi-Bagels, wenn Sie den Reis in eine kleine befeuchtete Schale hineindrücken. Stürzen Sie den Reis danach auf ein Teller oder Sushi-Brett.