Trinkwasser
Aktualisiert am: 17.07.2006
Trinkwasser: pures Lebenselixier
Trinkwasser ist in Österreich das am besten überprüfte Lebensmittel und von höchster Qualität. Es enthält viele lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente.
Das österreichische Trinkwasser ist zu fast 100 Prozent Grund- und Quellwasser. Es ist laut Definition "Wasser, das in nativem Zustand oder nach Aufbereitung geeignet ist, vom Menschen ohne Gefährdung seiner Gesundheit genossen zu werden, und das geruchlich, geschmacklich und dem Aussehen nach einwandfrei ist." (Österreichisches Lebensmittelbuch) Über die zentrale Wasserversorgung gelangt das Trinkwasser in die einzelnen Haushalte; dafür steht ein weit verzweigtes, unterirdisches Leitungsnetz zur Verfügung, das höchsten technischen Standards entspricht.
Gesundes Nass
Trinkwasser ist Durstlöscher und Fitnessgetränk, es dient zum Säubern und Kochen von Lebensmitteln. Außerdem wird es noch für die Körperpflege, für die Wäsche, zum Putzen, zum Gießen etc. eingesetzt. Trinkwasser ist mit Abstand das günstigste Lebensmittel. Ein Liter Trinkwasser kostet nur 0,1 Cent. Eigentlich zahlt man nicht das Wasser selbst, sondern die Investitionen und Serviceleistungen der Wasserwerke.
Strenge Qualitätskontrolle
Trinkwasser wird von den Bundesanstalten für Lebensmitteluntersuchung, den Lebensmitteluntersuchungsanstalten der Länder und Gemeinden und von Personen, die nach dem Lebensmittelgesetz dazu berechtigt sind, untersucht. Wird eine Probe entnommen, wird auch die Anlage in Augenschein genommen. Die Trinkwasserverordnung schreibt genau vor, wie oft das Trinkwasser untersucht werden muss. Die Wasseruntersuchung beginnt bereits bei der Probenentnahme: Aussehen, Geruch, pH-Wert, Leitfähigkeit und Temperatur werden sofort überprüft. Im Labor werden dann chemisch-physikalische, bakteriologische, mikroskopische, biologische und radiologische Untersuchungen durchgeführt (Härtegrad, Ammonium, Eisen und Mangan, Nitrat, Nitrit, Chlorid, Sulfat, Keime etc.). Die zulässige Höchstkonzentration der Inhaltsstoffe und Mikroorganismen ist so festgelegt, dass ein lebenslanger, täglicher Genuss keine gesundheitsschädlichen Auswirkungen hat.
Pestizide und Nitrat
Einmal im Jahr müssen die Wasserversorger ihre Kunden über die im gelieferten Trinkwasser gemessenen Nitrat- und Pestizidwerte schriftlich informieren, da dies die meist diskutierten Inhaltsstoffe sind und häufig im Grundwasser zu finden sind. Auch die zulässigen Höchstkonzentrationen müssen angeführt sein, sie betragen bei Nitrat 50 mg pro Liter, bei Pestitziden 0,5 Mikrogramm pro Liter.
Vor allem für Säuglinge kann Nitrat, das sich im Körper zum gefährlichen Nitrit umwandelt, eine große Gefahr darstellen, Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Nitratgehalt unter 25 mg/l liegt oder auf Mineralwasser für Säuglinge umgestiegen werden.
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