Vitamin E
Autorin: Mag. Beatrix Aigner-Köfinger
Aktualisiert am: 30.05.2006
Wichtiges Antioxidans
Das fettlösliche Vitamin E zählt mit Vitamin A und C zu den wichtigsten Antioxidantien, d.h. es schützt Zellen vor den krankmachenden oxidativen Prozessen der freien Radikale, die Arteriosklerose, koronaren Herzkrankheiten, Diabetes mellitus oder Arthrose auslösen.
Wissenschaftler der Universität Cambridge gelang mit Vitamin E der Durchbruch in der Vitaminforschung. Die Forscher verabreichten einem Teil ihrer 2000 Versuchspersonen, die an Verkalkung der Arterien litten, 18 Monate lang täglich Vitamin E-Pillen, dem anderen Teil Scheinpräparate.
Ergebnis: In der Gruppe der Vitaminschlucker sank die Herzinfarktrate um 47 Prozent. Selbst den geistigen Abbau im Alter können Vitamine offenbar bremsen. Ein Test an Alzheimer Patienten in New York lieferte Hinweise, dass Vitamin E die Zerstörung von Gehirnzellen aufhält. Den Mythos des Fruchtbarkeitsmittels hat Vitamin E aus seiner Geschichte. Bei der Entdeckung 1922 wurden im Tierexperiment nachgewiesen, dass Ratten Reproduktionsstörungen entwickelten, wenn bestimmte Fette im Futter fehlten.
Vor allem in Sonnenblumenöl findet sich viel Vitamin E wegen seines hohen Gehalts an Alpha Tocopherol. Auch Sojaöl, das einen noch höheren Tocopherol Gehalt aufweist, hat einen hohen Vitamin E Gehalt, allerdings ist dieser niedriger als der des Sonnenblumenöls. Die biologische Aktivität der natürlichen Form von Vitamin E ist um etwa zwei bis dreimal höher als die von synthetischem Vitamin E.
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