Vollwertkost
Aktualisiert am: 30.05.2006
Teil 1: Vollwertkost
Teil 2: Die 4 Wertstufen der Lebensmittel
Teil 3: Empfehlungen für den Alltag
Teil 4: Vollwertkost ungleich Vollkost
Die 4 Wertstufen der Lebensmittel
Sehr empfehlenswert:
Das sind nicht oder nur gering verarbeitete, unerhitzte Lebensmittel; sie sollten etwa die Hälfte des Nahrungsmittelverbrauchs bestreiten.
Dazu zählen: gekeimtes Getreide, Vollkornschrot, Frischgemüse, Frischobst, Nüsse, Ölsamen, Ölfrüchte (Oliven), Vorzugsmilch (= nicht erhitzte Rohmilch), ungechlortes Trinkwasser, natürliches Mineralwasser, Gewürze, frische Kräuter
Empfehlenswert:
Mäßig verarbeitete Lebensmittel (vor allem erhitzt); diese können etwa die Hälfte der verzehrten Lebensmittel einnehmen.
Dazu zählen: Vollkornprodukte (Brot, Nudeln, Flocken, Feinbackwaren), Vollkorngerichte, erhitztes Gemüse, erhitztes Obst, Tiefkühlgemüse, gekochte Kartoffeln, gekeimte, blanchierte, erhitzte Hülsenfrüchte, geröstete Nüsse, kaltgepresste, nicht raffinierte Öle, ungehärtete Pflanzenmargarinen mit hohem Anteil an Kaltpressöl, Butter, pasteurisierte Milch, Milchprodukte ohne Zusatzstoffe, mäßig Fleisch und Eier, Fisch, Kräuter- und Früchtetees, verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte, Getreidekaffee, Gewürze, getrocknete Kräuter, Honig (nicht wärmegeschädigt), Trockenobst.
Weniger empfehlenswert:
Stark verarbeitete Lebensmittel (vor allem konserviert); sie können ab und zu verzehrt werden.
Dazu zählen: Nicht-Vollkornprodukte, geschälter Reis, Gemüsekonserven, Fertigmischungen (z.B. Knödelmischung), Sojamilch, Tofu, gesalzene Nüsse, extrahierte, raffinierte Fette und Öle, ungehärtete Pflanzenmargarinen, Butterschmalz, H-Milch, Milchprodukte mit Zutaten, Käse mit Zusatzstoffen, Fleisch-, Wurst- und Fischwaren und -konserven, Tafelwasser, Fruchtnektare, Kakao, Bohnenkaffee, schwarzer Tee, Bier, Wein, Kräutersalz, Honig (wärmegeschädigt) Trockenobst (geschwefelt), Apfel-, Birnendicksaft, Vollrohrzucker, Ahornsirup, Zuckerrübensirup
Nicht empfehlenswert:
Übertrieben verarbeitete Lebensmittel und Isolate/Präparate; diese sollte man möglichst meiden.
Dazu zählen: Getreidestärke (z.B. Maisstärke), Ballaststoffpräparate, Vitaminpräparate, Mineralstoffpräparate, Tiefkühlfertiggerichte, Pommes frites, Chips, Kartoffelstärke, Sojafleisch, Sojalezithin, Nuss-(Nougat)-Creme, gehärtete Margarinen, Steril- und Kondensmilch, Milchpulver und -zucker, Milch- und Molkenproteine, Milch- und Käseimitate, Innereien, Eipulver, Limonaden , Colagetränke, Fruchtsaftgetränke, Instantkakao, Instant-, Sportlergetränke, Spirituosen, Aromastoffe, Geschmacksverstärker, isolierte Zucker, Süßwaren, Süßigkeiten, Süßstoffe
verändert nach Pschyrembel Wörterbuch Naturheilkunde und alternative Heilverfahren mit Homöopathie, Psychotherapie und Ernährungsmedizin. Red. Clemens Petzold, Regina Hengst (2000); 2., überarb. Aufl., de Guyter Berlin, New York
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