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Aktualisiert am: 27.06.2011
Fitnesstrend Ballett-Workout
Sie haben schon immer die klare Haltung, den Anmut und die Grazie von Balletttänzerinnen bewundert? Jetzt können Sie sich mit ähnlichen Übungen in Form bringen. Ballett-Workout nennt sich der neue Fitnesstrend, und der Name ist auch Programm. Das tänzerisch-athletische Training verbindet ausgesuchte Bewegungen aus dem klassischen Ballett mit Elementen aus Pilates, Yoga und intensivem Stretching. Das Ergebnis verspricht straffe Muskeln, eine super Haltung und eine bessere Körperwahrnehmung. Sanft und effektiv!
Autorin: Rosi Dorudi
Mal Hand aufs Herz: Wie bewusst ist Ihnen Ihre Körperhaltung? Sitzen Sie im Büro immer kerzengerade? Achten Sie stets darauf, die Schultern nicht hängen zu lassen, die Brust rauszudrücken, ohne dabei ins Hohlkreuz zu fallen und den Bauch immer schön straff zu halten? Wohl kaum. Eine gute Körperhaltung ist eben Trainingssache und natürlich gilt mal wieder: ohne Fleiß kein Preis. Dennoch: Der Spaß an der Bewegung sollte beim Schwitzen trotzdem nicht zu kurz kommen. Vielleicht ist der neue Fitnesstrend Ballett-Workout das Richtige für Sie.
Voller Körpereinsatz für eine bessere Haltung
Mit dem oscarprämierten Film "Black Swan" hat Natalie Portman einen regelrechten Ballett-Hype ausgelöst. Ballett für jedermann ist im Trend und auch Pop-Ikone Madonna schwört auf die neue Trainingsform. Das Tolle daran: Man braucht keine Vorkenntnisse zu haben, um mitzumachen, auch keine Spitzenschuhe und schon gar kein Tutu. Bequeme Sportbekleidung, Gymnastikschuhe und Spaß an Tanz und Musik reichen völlig aus. Dennoch: Ballett-Workout erfordert ein gewisses Maß an Disziplin, Konzentration und Durchhaltevermögen. Dafür werden Sie den Erfolg schon nach kurzer Zeit spüren. Nicht nur in Form von Muskelkater – die Balletttechniken beanspruchen ganz spezielle Muskelgruppen –, die Übungen stabilisieren die Haltung, verbessern das Körpergefühl und steigern das Selbstbewusstsein.
Darauf sollten Einsteiger bei den Übungen achten
Erkunden Sie sich in Ihrem Fitness-Studio, ob es mehrere Kurse mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gibt. Wer weder Yoga- noch Pilates-Erfahrungen hat, sollte definitiv einen Anfängerkurs besuchen. Und bitte keinen falschen Ehrgeiz an den Tag legen: Jeder Körper ist anders. Es ist daher wichtig, seine Grenzen zu kennen und zu akzeptieren. Natürlich gibt es bei den Übungen auch ein paar Grundregeln zu beachten: Halten Sie die Schultern grundsätzlich nach unten und ziehen Sie Ihren Körper gedanklich stets in die Länge. Den Po fest zusammenkneifen, Bauchnabel nach innen ziehen, Brust raus! Die Füße bleiben immer fest auf dem Boden. Fixieren Sie das Becken und versuchen Sie nicht zu kippen. Die Hüftknochen sollten immer parallel bleiben. Das ist für den Anfang vielleicht ein bisschen viel, Sie werden aber sehen, die Regeln werden Ihnen schon bald in Fleisch und Blut übergehen.
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