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Aktualisiert am: 22.06.2009
Faszination und Abwechslung
Das Laufen im hügeligen Gelände wird in den letzten Jahren immer beliebter. Es stellt eine willkommene Alternative zum manchmal tristen Trainingsalltag des Läufers dar. Wer vor hat, das Berglaufen ernsthaft und regelmäßig zu betreiben, sollte dies nicht unvorbereitet tun und ein paar Ratschläge berücksichtigen.
Autor: Dr. Günter Heidinger
Mittlerweile haben sogar die Flachländer ihre Leidenschaft für das wettkampfmäßige Laufen über die Hügel und Berge Österreichs entdeckt. Das Angebot an Bewerben und die Stärke der Konkurrenz sind jedenfalls gestiegen. Möchten Sie das aufwärts Laufen als Abwechslung bzw. Bereicherung in Ihr Lauftraining integrieren? Oder haben Sie vor, an dem einen oder anderen Berglaufwettkampf teilzunehmen? Diese Frage müssen Sie vorab für sich klären. Wer einigermaßen mithalten möchte, muss sich speziell vorbereiten.
Start im unebenen Gelände
Wenn Sie sich also in nächster Zeit eine Startnummer umhängen und nach dem Startschuss in die Höhe stürmen wollen, werden Sie sich ordentlich vorbereiten müssen. Um die Steigungen nehmen zu können, sollten Sie zumindest zweimal pro Woche ein entsprechendes Training absolvieren. Am zielführendsten ist es, wenn Ihr Training den Charakter eines Fahrtspiels hat. Soll heißen, dass Sie im etwas flotteren Tempo je nach angestrebter Wettkampflänge, mindestens aber 45 Minuten, im unebenen Gelände laufen.
Achten Sie bei dieser Einheit darauf, dass Sie sich nicht allzu sehr verausgaben. Bleiben Sie auch bergauf im mittleren Pulsbereich und versuchen Sie, den Wechsel zwischen bergauf und bergab sowie das Laufen über Stock und Stein zu üben. Viele Bergläufe finden ja nicht auf Asphalt statt, sondern auf Wald- oder Feldwegen. Das Training unter Bäumen und in ruhiger Umgebung macht auch mehr Spaß als auf einer Bergstraße, auf der Sie auf Autos achten müssen. Wichtig ist jedenfalls, die Intensität zu kontrollieren und nicht zu übertreiben.
Langsam Leistung steigern
Sie können diesen Lauf auch variieren, indem Sie während einer Trainingseinheit die Abwärtsstrecken forcierter laufen, dafür bergauf etwas verhaltener. Beim nächsten Mal können Sie umgekehrt vorgehen, sprich sich bergauf mehr fordern und bergab schonen. Bei dieser Form des Bergtrainings üben Sie neben ihren Berglauffähigkeiten auch Technik und Koordination.
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