Boxen Sie sich fit

Vielleicht denken Sie automatisch an einen der „Rocky“-Filme, wenn Sie das Wort Boxen lesen. Oder an die Klitschko-Brüder. An Seilspringen, Boxsäcke, das Fließen von Schweiß und das Fliegen von Fäusten. An durchtrainierte Körper, Kraft und Sandsäcke.

Dabei ist Boxen noch viel mehr: Es schult die Koordination, fördert Schnelligkeit, Beweglichkeit und Kraftausdauer. Außerdem macht es nicht nur fit, sondern auch selbstbewusst. Und die beste Nachricht: Wer heute zur Stärkung seiner Fitness und Gesundheit mit dem Boxtraining startet, muss dafür nicht mal in den Ring steigen.

Fitnessboxen steht für gezieltes und bewusstes Techniktraining, v. a. am Sandsack, und zielt darauf ab, dass das Training verletzungsfrei verläuft. Und noch dazu höchst effektiv, denn kaum eine Sportart lässt Fettpölsterchen so schnell schmelzen wie ein richtig gutes Boxtraining. Hier wird nämlich nicht nur mit Boxhandschuhen trainiert, auch Liegestützen, Bauchmuskelübungen, Kniebeugen, Seilspringen & Co. kommen nicht zu kurz.

 

Nicht nur für Männer

Fit, stark und selbstbewusst sein – wer möchte das nicht? Das gilt nicht nur für Männer, auch immer mehr Frauen finden Gefallen daran und trainieren nach dem Motto „strong is the new skinny“. Soll heißen: Dünn sein war gestern, heute will frau stark sein, je nach Geschmack mit mehr oder weniger Muskeln. Hier kommt Boxen gerade auch im Hinblick auf das Selbstbewusstsein und Auftreten nur recht. Und dieses wirkt nicht zuletzt auch auf mögliche Angreifer abschreckend.

Ebenso wie die Tatsache, dass man lernt, im Härtefall Schläge und – wie beispielsweise beim Kick- oder Thaiboxen –Kicks und Tritte auszuteilen, wenn es sein muss. Mit ein Grund, weshalb Kampfsportarten bereits in jungen Mädchenjahren Sinn machen. 

 

 

Die Palette an Möglichkeiten ist breit

Abseits des Boxens gibt es weitere interessante Kampfsportarten, die Sie ausprobieren können. Haben Sie dabei keine Sorge, dass Sie dafür bereits zu alt sein könnten; das sind Sie nicht, im Gegenteil, man ist nie zu alt, um mit etwas Neuem zu beginnen. Selbst bei bestehenden gesundheitlichen Beschwerden ist es nicht zu spät.

Wussten Sie beispielsweise, dass die Abrolltechniken von Kampfsportarten gerade für Osteoporose-Patienten eine Hilfe zur Verletzungsprävention bei Stürzen sein können? Oder dass Kampfsport dazu führen kann, dass sich die Schmerzwahrnehmung ändert und man lernt, besser mit Schmerzen umzugehen?

Wenn Sie jetzt neugierig sind, ob Kampfsport etwas für Sie sein könnte, dann hilft nur eines: Probieren Sie es aus! Und falls Sie Unterstützung brauchen um mit regelmäßigem Training zu starten, dann informieren Sie sich über das Generali Gesundheitscoaching. Hier bekommen Sie einfach und unkompliziert Beratung für Ihr persönliches Gesundheitsprogramm. 

Neben Fitnessboxen könnten folgende Kampfkünste vielleicht etwas für Sie sein:

Karate: Ist eine traditionelle Kampfkunst, die v. a. auf Schlag-, Stoß-, Tritt-, Block- und Fußfegetechniken beruht. 

Taekwondo: Hier werden v. a. Bein- und Kicktechniken betont. Aber auch Ellbogen-, Faust- und Handkantenschläge sowie Kniestöße, Hebel, Griffe, Befreiungstechniken und Stockkampf sind Teil eines ganzheitlichen Unterrichts.

Kickboxen: Erlaubt auch den Einsatz der Füße und sorgt so für ein gutes Ganzkörpertraining und mehr Beweglichkeit.

Muay Thai: Hier ist wie beim Kickboxen auch der Einsatz der Füße erlaubt, ebenso wie Ellbogen- und Kniestöße.

Tai-Chi: Hierzulande auch als „Schattenboxen“ bekannt. Dabei geht es um den Fluss des Chi, der Lebensenergie, in Form von festgelegten Bewegungsabfolgen, die aus Yang- und Yin-Bewegungen bestehen. Auch diese sanftere Form der Kampfkunst fördert das Selbstbewusstsein, die Konzentration und die innere Balance.

 

Quellen: