Buckelpiste
Aktualisiert am: 10.01.2011
Richtig Buckelpiste fahren
Wer von uns kennt sie nicht - die perfekten Skifahrer, die geschmeidig über Buckelpisten flitzen und scheinbar jeden auch noch so wilden Hügel "schlucken". Buckelpistenfahren in der nicht ganz so extremen Art ist aber für die meisten Skifahrer erreichbar.
Gute körperliche Voraussetzungen sind natürlich eine Grundvoraussetzung, um dieses Wagnis in Angriff zu nehmen. Wer auf planem Gelände sicher fährt, kann mit gutem Gewissen eine leichte Buckelpiste ins Visier nehmen.
Ganz nach dem Motto: Vom Einfachen zum Schwierigen. Man muss dazu nur einige Grundregeln beachten. Anfangs wählt man ein Gelände mit mittlerer Neigung, kleinen Buckeln und leicht schwingbarem Schnee. Mit einiger Übung bekommt man sehr bald ein gutes Gefühl für dieses einfache Gelände.
Nun die wichtigsten technischen Grundregeln für das Fahren über die Buckeln:
Fährt man langsam durch die Buckeln, lassen sich diese geschickt zur Schwungumleitung und zum Bremsen nutzen. Fährt man schneller, entsteht ein Widerstand durch den Buckel. Nun übernehmen die Beine die Aufgabe eines Stoßdämpfers. Beherrscht man die Lockerheit in den Beinen nicht, hebt man all zu schnell von den Buckeln ab. Man muss also die Bodenunebenheiten durch ein Strecken und Beugen der Beine ausgleichen. Gesunde und belastbare Kniegelenke sind natürlich eine Grundvoraussetzung, um dieses Fahrgefühl erleben zu dürfen.
Und so sollten Sie beim Erlernen des Buckelpistenfahrens vorgehen:
- Schussfahren im planen Gelände. Dabei die Fußsohlen gleichmäßig belasten und Kniegelenke beugen und strecken.
- Schussfahren über Wellen: langsam beginnen und Fußsohlen gleichmäßig belasten. Die Wellen durch ein Strecken und Beugen der Beine ausgleichen. So erreicht man gewissermaßen einen Stoßdämpfereffekt.
- Schwingen auf der Welle: Will man nicht immer nur gerade ausfahren, lässt es sich nicht vermeiden auch einmal einen Schwung einzuleiten. Um dies zu ermöglichen, versuchen Sie auf der Welle, im Moment der geringsten Auflagefläche der Ski, den Schwung einzuleiten. Fangen Sie dazu in einer sehr leichten Buckelpiste an. Man passt gewissermaßen seine Bewegung dem Gelände an und "schluckt" durch die Weichheit in den Knie- und Hüftgelenken die Buckeln.
Und noch ein Tipp: Probieren Sie sehr viele verschiedene Pisten und Geländeformen aus. Der ständige Wechsel von Gelände und Schneebeschaffenheit gibt immer wieder neue Lernreize und lässt nie Langeweile aufkommen. Also: Üben, Üben und nochmals Üben!
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