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Curling (c) LaPresse
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Aktualisiert am: 13.10.2006

Curling

Geschichte

Der älteste Curlingstein stammt aus dem Jahr 1511. Der erste Curlingclub wurde 1716 in Kilsyth gegründet. Die Schotten Henry Adamson und Dr. George Ruthven gaben dieser neuen Sportart den Namen „Curling“. Curling ist für Männer und Frauen seit Nagano 1998 olympisch. Bereits 1924, 1932, 1988 und 1992 fanden Demonstrationswettbewerbe statt.

Das Eisschach

Auf einer eisigen Spielfläche liefern einander zwei Teams zu je vier Spielern ein erbittertes Duell. Ein 19,96 kg schwerer Stein muss dabei so nahe wie möglich an das Zentrum heranbefördert werden. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele eigene Steine näher beim Zentrum des Hauses zu platzieren als der Gegner. Die Curlingsteine werden abwechselnd von beiden Mannschaften gespielt.

Das Spielfeld

Gespielt wird auf dem so genannten „Rink“ (präparierte Eisfläche). Mehrere Linien und Kreise unterteilen das Spielfeld in verschiedenste Bereiche.

Die Regeln

Einen Spielabschnitt (End) gewinnt jenes Team, dessen Stein näher beim Zentrum liegt. Über zehn Ends versuchen beide Mannschaften, mehr Punkte als der Gegner zu erzielen. Bei Unentschieden spielt man ein Zusatzend, bis ein Sieger ermittelt werden kann.

Das Team

Die ersten beiden Steine werden vom „Lead“ gespielt. Der zweite und dritte Spieler (Second und Third) sind für die Punkte und das Eliminieren der gegnerischen Steine verantwortlich. Der vierte Athlet fungiert zusätzlich als Kapitän (Skip). Üblicherweise greift der „Skip“ als vierter Akteur ins Spielgeschehen ein und spielt somit die letzten zwei Steine seines Teams. Weiters ist er für die taktische Marschroute seiner Mannschaft zuständig.

Der Curlingstein

Der Stein hat eine runde Form, besteht aus Granit und wiegt 19,958 kg. Der Durchmesser beträgt 279,4 mm. Dieser ist unten konkav geschliffen.

Der Curlingbesen

Ursprünglich diente der Besen dazu, die eisige Spielfläche von Schnee, Ästen oder Laub zu reinigen. Heutzutage wird durch das Wischen die Geschwindigkeit und die Richtung des Steines beeinflusst. Das Reiben mit dem Besen erwärmt das Eis. Ein Wasserfilm entsteht. Der Stein rutscht schneller und weiter.


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