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© Fotolia/Martina Berg
Aktualisiert am: 18.01.2010
Eislaufen
Tanzen auf dem Eis, hintereinander herjagen oder einfach nur gemeinsam Runden um Runden drehen - Eislaufen ist vor allem im Winter perfekt als Ausdauertraining geeignet. Das lautlose Gleiten auf dem gefrorenen Wasser ist für Jung und Alt schnell und leicht erlernbar und macht ungeheuer viel Spaß.
Wenn man sich zum ersten Mal auf's Eis wagt, sollte man dies mit Freunden tun, die bereits gut eislaufen können. So eignen Sie sich die wichtigsten technischen Tricks wohl am besten an. Wenn Sie aber ganz auf der sicheren Seite sein wollen, können Sie sich für die ersten Stunden auf dem Eis natürlich auch einen Trainer leisten.
Zuallererst müssen sie natürlich den richtigen Schlittschuhschritt und das Bremsen lernen. Allerdings lautet auch hier als oberstes Gebot: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Für die ersten Schritte auf dem Eis sind Kunsteisbahnen von großem Vorteil, da man sich an den seitlichen Banden immer wieder anhalten kann. Das Gleichgewicht ist somit in der einen oder anderen brenzligen Situation etwas leichter aufrecht zu erhalten. Bodenunebenheiten, die auf Seen gang und gäbe sind, können auf einem künstlich angelegten Eislaufplatz fast zu 100 Prozent ausgeschlossen werden. Dies erspart einem so manchen ungewollten Ausrutscher.
Die richtigen Eislaufschuhe
Neben der richtigen Technik spielt natürlich die Ausrüstung eine große Rolle: Kaufen Sie Eislaufschuhe in einem guten Sportgeschäft. Erkundigen Sie sich, wo Eislauf- und Hockeyclubs ihre Schuhe beziehen. Dort werden Sie auch Verkaufspersonal finden, das genau weiß, wie Ihr neuer Schuh aussehen soll, welche Bedürfnisse er erfüllen muss und wie er passen soll. Wenn Sie sich Eislaufschuhe ausborgen, greifen Sie nicht gleich zum ersten angebotenen Paar. Probieren Sie einige Schuhe durch und nehmen Sie dann den, der sich am besten anfühlt und den sichersten Halt gibt.
Schlechte Schuhe: Ursache für Knöchelverletzungen!
Der Schuh sollte Fuß und Knöchel gut umschließen. Schlecht sitzende Schuhe sind meistens die Ursache für Knöchelverletzungen. Tragen Sie dünne Socken. Dicke Socken sind zwar kuschelig, aber sie erlauben dem Fuß zuviel Bewegungsfreiheit. Der Fuß sollte im Schuh nicht hin- und herrutschen. Die Ferse muss allerdings bequem Platz haben.
Egal, ob in der Eishalle oder auf einem zugefrorenen See: Eisläufer brauchen leichte luftige Kleidung, in der man sich gut bewegen kann, aber die trotzdem wärmt. Baumwolle, am Körper getragen, gibt Schweiß am besten ab. Jeans eigenen sich nicht sehr gut zum Eislaufen, sie werden schnell kalt und steif. Und einmal nass geworden, engen sie die Bewegungsfreiheit sehr ein. Lassen Sie sich in einem Sportswear-Geschäft beraten. Wählen Sie ein Material, das die Muskeln warm hält, Schweiß abgibt und Bewegung ermöglicht.
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