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Aktualisiert am: 18.01.2010

Mit Vorsicht zum Erfolg

Die Verletzungsgefahr beim Eislaufen ist zwar relativ gering, wenn man sich an einige einfache Regeln hält. Schwerwiegende Verletzungen kommen vor allem deshalb kaum vor, weil der Aufprall auf das Eis immer etwas dadurch gedämmt wird, dass man weiterrutscht. Allerdings ist ein mindestens zehn Minuten langes Aufwärmtraining unerlässlich bevor man sich auf's Eis wagt. Damit werden die Muskeln auf die bevorstehende Anstrengung in der Kälte entsprechend vorbereitet.

Generell gilt: Alles, was nicht fix verschnürt ist, kann sich während dem Eislaufen lösen und dann auf dem Eis zur Sturzursache für einen selbst und andere werden. Daher sollten Sie auch bei ihrem wärmenden Schal darauf achten, dass dieser fix verschnürt ist und sich nicht während der Fahrt löst. Sie wären nicht der Erste, dem dieses Missgeschick passiert.

Einmal gelernt ist für immer gelernt

Wer lange nicht mehr gefahren ist, sollte keine Bedenken bezüglich der ersten Schritte eines neuen Versuchs aufkommen lassen. Zwar mag das Gefühl anfänglich unsicher sein, aber für das Eislaufen gilt das Gleiche wie für das Radfahren. Einmal gelernt ist für immer gelernt. Die ersten Schritte mit etwas Vorsicht genießen und schon bald werden Sie Ihr altes Fahrgefühl wieder verspüren. Sollte eine gewisse Unsicherheit noch vorhanden sein, so können Sie Knie- und Ellbogenschonervom Inline-Skaten verwenden. Mit diesem zusätzlichen Sicherheitsschutz lässt sich so mancher Schmerz durchaus leichter ertragen oder gar vermeiden

Optimales Ausdauertraining

Für die etwas geübteren Eisläuferinnen und Eisläufer gilt folgende Regel: Bei längeren Strecken und Ausflügen (vor allem auf Seen) sollte auf einen gleichmäßigen Rhythmus geachtet werden. Wer dabei überschüssiges Fett verbrennen will, sollte mit 6 bis 85 Prozent seiner maximalen Herzfrequenz laufen. Die maximale Herzfrequenz ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und muss daher unter medizinischer Aufsicht ermittelt werden. Formeln wie "220 minus Lebensalter" zur Ermittlung Ihres Maximalpulses können viele Menschen stark über- oder unterfordern.

 


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