Fit für die Piste

© Fotolia/Dmitry Ersler
Aktualisiert am: 10.01.2011
Training für Zuhause
Wäre da noch die Sache mit der Ausdauer. "Die trainiert man am besten am Fahrradergometer," empfiehlt Fitness-Trainer Maximilian Karlsböck. Einfach darauf zu radeln ist gut, noch viel besser ist es jedoch, "nicht nur bei normaler, sondern auch bei hoher und geringer Sitzhöhe und nicht nur zweibeinig, sondern auch einbeinig und stehend in die Pedale zu treten". Jeden dritten Tag sollten Sie auf das Gerät steigen, wobei Sie die Dauer langsam von einer halben Stunde auf 90 Minuten steigern.
Wer weder einen Ergometer besitzt noch ins Fitnessstudio geht, kann auf Nordic Walken im Gelände ausweichen. Notfalls tut es aber auch das Kinderbecken im nächsten Schwimmbad, wo die Aufgabe "gegen den Wasserwiderstand treten" lautet.
Ausdauer ist nicht so wichtig
Was manchen Leser im Vorweihnachtsstress freuen wird: Alpine Skisportler können das Kreislauftraining bei Zeitmangel schwänzen. Karlsböck: "Die Ausdauer ist in diesem Fall nicht so wichtig. Schließlich dauert eine Abfahrt nicht lange und durch die Liftfahrten pausiert man ja auch immer wieder."
Anders beim Langlaufen, wo man ohne Konditionstraining seine Sünden schnell abbüßt. Dafür können Sie hier notfalls die Kräftigungsübungen streichen.
Training in der Luxus-Variante
Wer es sich leisten will und kann, greift auf einen Personal Trainer zurück. Der testet auf Herz und Nieren, wie es um Ihre Ski-Fitness steht, hört sich an, wo Ihre Probleme liegen und verpasst Ihnen ein maßgeschneidertes Trainingsprogramm, das auch auf etwaige Besonderheiten wie eine Beinlängen- und -kraftdifferenz Rücksicht nimmt. "Das kommt öfter vor. Wenn der Schwung auf der einen Seite viel besser gelingt als auf der anderen, liegt es meist daran."
Für welche Version des Trockentrainings Sie sich auch entscheiden: Die Mühe lohnt auf jeden Fall. Damit "Schifoarn", wie es Wolfgang Ambros formuliert, auch wirklich das "Leiwandste" wird, "des ma si nua vorstelln kann".
Skifit-Übungsbeispiele:
1) Setzen Sie sich auf einen imaginären Stuhl und kommen Sie wieder hoch. Das Gewicht ist auf Fersen und Po.
2) Ausfallschritt: Hände in die Hüften, Po anspannen. Nun abwechselnd einen, dann den anderen Fuß nach vorne stellen.
3) Liegestützstellung, jeweils einen Arm und das diametrale Bein heben.
4) Stabile Seitenlage, Ellenbogen aufstützen. Nun Becken hoch drücken, Position kurz halten.
Trainieren Sie drei- bis viermal wöchentlich und steigern Sie sich von zehn auf 25 Wiederholungen.
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