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Experte: Mag. Michael Mayrhofer

Aktualisiert am: 05.02.2007

Golf: Ein Loch, ein Ball und ein Schläger

Die Etikette wird im Golf immer noch groß geschrieben. Allerdings stehen beim Spiel mit dem kleinen weißen Ball Spaß, Technik und eine starke Psyche im Vordergrund. Das Motto lautet: Spaß haben auf dem „heiligen Grün“. Ein herrliches landschaftliches Ambiente, Ruhe, ein Schläger, der Ball und das kleine Loch haben schon manchen überraschend zu einem wahren Golffreak gemacht. Schnappen Sie sich einen Schläger und machen Sie Ihren ersten Abschlag.

Geschichte

Allgemein gelten die Schotten als die Erfinder des Golfs. Es gibt jedoch eine Menge anderer Theorien, die den Ursprung in Kontinentaleuropa sehen. Häufig genannt werden dabei die Nationen Frankreich und Holland. Das erste schriftliche Zeugnis stammt aus dem Jahr 1457. Im 16. Jahrhundert verbreitet sich dieser Sport über ganz Großbritannien. Der Grund: König Karl der Erste ist ein wahrer Golffan. Der erste Golfclub „Royal Burgess Golf Society“ wird im Jahr 1735 gegründet. Neben dem Export des Golfs nach Amerika findet 1810 das erste dokumentierte Damenturnier statt. 1900 und 1904 ist Golf bei den Spielen olympisch.

Was ist Golf?

Es gilt einen kleinen Ball mit einem Schläger in ein 10,8 cm großes Loch zu schlagen. Das in der Regel mehrere 100 Meter entfernte Ziel muss dabei mit möglichst wenigen Golfschlägen bewältigt werden. Sieger ist jener Spieler, der alle 18 Spielbahnen mit den wenigsten Schlägen absolviert.

Der Golfplatz

Golf wird auf einem Golfplatz gespielt. In der Regel hat dieser 9 bzw. 18 Löcher (Spielbahnen), die sich aus den Elementen Abschlag, Fairway und Green zusammensetzen.

Die Regeln

Bei dieser Sportart muss das Regelwerk eine Vielzahl von denkbaren Situationen abdecken. Daher sind die Regeln umfangreicher als in den meisten anderen Sportarten. Selbst erfahrene Spieler ertappen sich immer wieder, welche Vorgehensweise in der einen oder anderen Situation anzuwenden ist.

Kann der Ball nicht regelgerecht abgeschlagen werden (Ball ist nicht mehr auffindbar oder immer Wasser), so gibt es bestimmte Möglichkeiten das Spiel fortzusetzen. Das jedoch zumeist unter Zurechnung von Strafschlägen. Hat man das letzte Loch getroffen, wird die dafür benötigte Schlagzahl (Score) schriftlich auf der Scorekarte niedergeschrieben.

Par

Für jedes Loch (Spielbahn) ist eine gewisse Par-(Professional Average Result) Zahl definiert. Dieser Score gibt die durchschnittliche Zahl an Schlägen an, die ein sehr guter Golfer für das Einlochen des Balles auf dieser Spielbahn benötigt. Entscheidend für die Bestimmung des Par ist meist die Länge des Lochs. Die Schwierigkeit der Spielbahn (Anstiege, Wasser, Sandpunker etc.) wird dabei nicht berücksichtigt. Die meisten Golflöcher sind Par-3, Par-4 und Par-5. Eher selten gibt es Par-6-Löcher oder mehr.


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