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Experte: Mag. Michael Mayrhofer

Aktualisiert am: 21.08.2006

Handball

Geschichte

Als Wiege des Handballsports gilt die Nation Deutschland. 1917 legt der Deutsche Max Heiser die ersten Regeln fest. Das erste Handball-Länderspiel der Männer zwischen Deutschland und Österreich findet auf einem Feld in freier Natur statt. Die Länderspiel-Premiere in der Halle bestreiten 1935 Dänemarks Männer gegen Schweden. Das Handballspiel ist erstmals in Berlin 1936 olympisch. Dieses olympische Handballturnier wurde auf einem Fußballfeld ausgetragen. Es ist in dieser Zeit nicht weiter ungewöhnlich, dass man die Spiele auf Wiesen austrägt. Bis zu 100.000 Zuschauer verfolgten die Spiele in Berlin.
Nach dem Krieg gehörte Handball für einige Jahrzehnte nicht mehr zum olympischen Programm. Die Männer sind erst ab 1972 in München wieder dabei. Diesmal in der Halle, wo zum Auftakt Jugoslawien die Goldmedaille holt. Die Handballerinnen sind seit 1976 in Montreal wieder bei den Spielen vertreten.

Regeln

Das Spielfeld in der Halle ist 40 Meter lang und 20 Meter breit. Ziel ist es den Ball in ein Tor von 2 Meter Höhe, und 3 Meter Breite zu schießen. Das Tor ist von einem 6-Meter-Halbkreis umzogen. Innerhalb dieses Torraumes darf sich nur die Torhüter aufhalten. Die Feldspieler (pro Team jeweils sechs Akteure) dürfen über die Begrenzungslinie des Torraums springen, müssen aber den Ball werfen, bevor es zu einem Bodenkontakt kommt. Sollte dies nicht gelingen gibt es einen Freistoß für die gegnerische Mannschaft. Die Akteure der einzelnen Mannschaften müssen den Ball spätestens nach drei Sekunden abgegeben oder mit einer Hand auf den Boden gedribbelt haben. Währenddessen dürfen sie nicht mehr als drei Schritte mit dem Spielgerät in der Hand machen. Verstöße werden von den zwei Schiedsrichtern mit Freiwürfen, gelben Karten oder Zwei-Minuten-Strafen geahndet. Die dritte Zeitstrafe für einen Spieler beziehungsweise die rote Karte führt unwiderruflich zu einer Disqualifikation. Die Spielzeit beträgt bei Männern wie Frauen 2 x 30 Minuten.

Schwierigkeitsgrad

Die eigentliche Schwierigkeit dieser Sportart ist der Umgang mit dem Ball. Das Fangen und dribbeln des Balles (Umfang nur 56 cm) ist anfänglich gewöhnungsbedürftig. Hat man sich an den Umgang mit dem Ball gewöhnt ist ein flottes abwechslungsreiches Spiel durchaus möglich.


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maxerl ARTIKEL KOMMENTIEREN
Zu diesem Artikel gibt es 1 Kommentar(e).
striche Neuen Kommentar verfassen
striche
Handball  von lisa4 (Gast)
08:23 08.04.2008
Die Aussage "Die Verletzungsgefahr ist im Handball nicht allzu hoch. Zwar kommt es immer wieder zu diversen Körperkontakten, jedoch stellen diese keine allzu großen Risiken dar." ist vollkommener Blödsinn. Handball zählt nach Rugby zu den härtesten Mannschaftssportarten. Das Verletzungsrisiko ist sehr hoch, da es ein sehr körperbetonter, harter Sport ist und man nicht wie beim Eishockey oder Football geschützt ist.
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