Die besten Hilfsmittel für Yoga

Sie werden nicht in jedem Yoga-Stil angewendet, aber sie haben definitiv eine Berechtigung und können bei der eigenen Yoga-Praxis eine großartige Unterstützung sein: Hilfsmittel wie Yoga-Blöcke, Gurte & Co.

Ursprünglich wurden sie als verschiedene kleine Hilfen im Iyengar Yoga eingesetzt, einem Yoga-Stil, welcher auf eine korrekte Ausführung viel Wert legt und die Menschen mit ihrem jeweils unterschiedlichem Körperbau durch Hilfsmittel dabei unterstützen wollte, die Körperübungen richtig auszuführen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von kleinen Helfern. Wir stellen Ihnen heute die wichtigsten vor:

Die Yogamatte

Eine gute Yogamatte bildet die Basis für die eigene Praxis. Dabei ist es wichtig, eine Matte zu finden, die festen Halt bietet und nicht rutscht. Je nach Stil können weitere Feinheiten sinnvoll sein. Wer Bikram Yoga oder Hot Yoga bei 40 Grad Raumtemperatur praktiziert, wird wahrscheinlich eine andere Matte bevorzugen als jemand, der beim ruhigen, entspannenden Yin Yoga lange in Positionen verharrt. Wenn man sich nicht sicher ist, welche Matte für den eigenen Stil geeignet ist, fragt man am besten einen erfahrenen Yogalehrer dieses Stils um Rat, denn dieser hat meist schon einige Matten ausprobiert und kann einem gute Tipps bei der Auswahl geben.

Die Decke

Es muss keine spezielle Yogadecke sein, sondern es kann sich auch einfach nur um eine feste, nicht zu dünne Decke als Unterstützung bei sitzenden Haltungen wie bei den Atemübungen oder dem Meditationssitz handeln. Legt man die Decke zusammen, kann man sie idealerweise als kleine Erhöhung unter dem Gesäß platzieren.

Oder man verwendet sie bei bestimmten Asanas (Körperübungen), um beispielsweise Gelenke wie das Knie- oder Sprunggelenk darauf zu betten, um unangenehmen Druck zu vermeiden. Außerdem ist eine Decke für die abschließende Schlussentspannung großartig, denn so kühlt man dabei im Liegen nicht aus und kann sich vollkommen entspannen.

Der Yoga-Block

Yoga-Blöcke können aus unterschiedlichen Materialien sein. Oftmals sieht man sie in Kork. Auch sie helfen dabei, höher zu sitzen, und werden deshalb auch bei Meditationen gerne genutzt, ebenso wie bei verschiedenen Asanas, um Positionen gezielt zu erleichtern.

Besonders für Anfänger können Yoga-Blöcke eine große Hilfe sein. Aber auch für Fortgeschrittene bieten sie viele tolle Möglichkeiten, um beispielsweise in bestimmten Haltungen Muskeln noch gezielter zu aktiveren.

Der Yogagurt

Manchmal kann man statt eines Gurtes auch ein Handtuch oder einen normalen Gürtel verwenden, aber ein spezieller Yogagurt hat zudem meist noch besondere Verschlüsse und Längen, die ein Üben damit noch komfortabler machen können. Der Gurt ist eine tolle Unterstützung, um damit die eigenen Arme oder Beine zu verlängern, und ist deshalb besonders für Anfänger geeignet.

Das Meditationskissen

Meditationskissen können alle möglichen Formen haben – rund wie ein Rondo, halbmondförmig oder keilartig. Schlussendlich sollte man sich bei der Auswahl danach richten, was einen persönlich am besten unterstützt, um im Meditationssitz mit aufrechter Wirbelsäule sitzen zu können. Da es auch unterschiedliche Meditationshaltungen gibt, heißt es ausprobieren, welches Kissen für die eigene Meditationshaltung am besten passt.

Ein rutschfestes Handtuch

Ein Fitness- oder Yoga-Handtuch, welches speziell als Auflage für Matten geeignet ist, kann bei schweißtreibenden Yoga-Stilen genauso sinnvoll sein wie als hygienische Unterlage, wenn man die Matten in einem Yogastudio verwendet.

Der Yoga-Bolster

Ja, diese großen Pölster werden im Yoga tatsächlich Bolster geschrieben. Diese werden besonders gerne in ruhigen Yoga-Stilen wie dem Restorative Yoga oder Yin Yoga eingesetzt und helfen bei verschiedenen Körperhaltungen dabei, sich besser entspannen und loslassen zu können.

So kann man sich auf ihnen abstützen, ganz oder halb auf ihnen liegen, zur Entlastung des unteren Rückens die Beine erhöhen usw. Alternativ kann ein Bolster auch durch normale feste Kissen ersetzt werden.