Intervalltraining mit Zombies

Die App „Zombies, Run!“ vereint Hörspiel-Spannung mit Lauf-Action: In einem Wettlauf gegen die Untoten geht der App-Nutzer an seine körperlichen Grenzen, um seine Fitness zu steigern und nebenbei die Welt zu retten.

 

Mit Zombies zu Höchstleistungen

Hubschrauberrotoren dröhnen, die Pilotin funkt in den Tower, plötzlich eine laute Explosion – wir sind getroffen! Nichts wie raus aus dem tosenden Chaos! Jetzt gilt es, die eigene Haut zu retten.

Zombies und Gefahren, wohin man blickt! Die einzige Waffe sind die eigenen Beine, die einen so schnell wie möglich nach Abel Township, der letzten Festung in Menschenhand, tragen sollen.

Was wie ein Hollywood-Schinken klingt, ist in Wahrheit die Lauf-App „Zombies, Run!“. Was man dazu braucht: ein Smartphone, die App (englischsprachig) und Kopfhörer. In Manier eines actiongeladenen Hörspiels wird der Läufer durch eine Landschaft gejagt, die von Untoten nur so wimmelt. Das Abenteuer ist in ein geschickt aufgebautes Intervalltraining eingebettet. Der Läufer („Runner 5“ genannt) muss verschiedene Hürden nehmen, um sich selbst in Sicherheit zu bringen. 

 

Lieblingstracks und Tracking

Die App greift zwischen den gesprochenen Sequenzen immer wieder auf Musik zurück, die auf dem eigenen Handy gespeichert ist. Sofern GPS aktiviert ist, gibt die Stimme aus dem Off nach jedem gelaufenen Kilometer Laufzeit und Distanz bekannt. 

Wie in einem Computerspiel sammelt man am Weg Gegenstände, die einem das Überleben erleichtern sollen. Von Wasserflaschen über Verbandszeug bis hin zu skurrilen Objekten wie Sport-BHs wird so einiges in die eigenen Vorräte übertragen.

 

Adrenalinkick

Das eigentliche Highlight des Trainings sind jedoch die Intervallsequenzen, die zu höherem Tempo anspornen. Auf unserer Suche nach der Festung begegnen wir immer wieder Horden von Zombies, die es auf die letzten Überlebenden abgesehen haben.

Ein bedrohlicher Alarmton und das Brüllen und Knurren von Zombies im Hintergrund sorgen unmittelbar für den extra Kick Adrenalin, den wir für den Sprint brauchen. Läuft man nicht schnell genug, verliert man automatisch gesammelte Gegenstände.

 

Erfolgskontrolle 

Nach absolvierter Mission kann man in den Run-Logs die gelaufene Strecke mit Distanzmarkern einsehen. Eine genaue Auflistung der einzelnen Kilometerzeiten erlaubt genaues Tracking der eigenen Performance. Die gesammelten Objekte und überstandenen Angriffe finden sich ebenso im Log wie die Musiktitel, die während der Mission abgespielt wurden.

Hier empfiehlt sich übrigens, zu dramatischen und düsteren Titeln zu greifen, da diese dem Zombie-Abenteuer zusätzliches Gänsehaut-Feeling verleihen. Um die Gamification noch mehr auszureizen, gibt es einen Button, der den Status (z. B. „Survived rocket launcher attack, evaded zombies“) in sozialen Netzwerken teilt.

 

 

 

 

Kostenlos oder bezahlen?

Zombies, Run! steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Mit der Gratis-Variante erhält man Zugang zu den ersten vier Missionen. Danach können User jede Woche eine weitere Mission herunterladen. Die zahlungspflichtige Pro-Mitgliedschaft kostet 21,99 € pro Jahr.

Sie erlaubt den Zugriff auf alle Missionen (mittlerweile über 200). Auch sogenannte Airdrops können erfüllt werden. Hierbei wird über Google Maps ein beliebiger Punkt auf der Karte markiert, zu dem der Läufer gelangen muss. Das schafft mehr Realitätsbezug, und gewohnte Laufstrecken erscheinen unter einem neuen Blickwinkel.

Auch selbst erstellte Trainingsläufe mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sowie Vollzugriff auf Laufstatistiken stehen in der Pro-Version zur Verfügung.

 

Die Vorteile der App auf einen Blick

• Kurzweilige Trainingsbegleitung mit Hörspielcharakter

• Motivation für intensivere Intervalleinheiten

• Genaues Tracking der gelaufenen Kilometer und Laufzeiten

• Ergebnisse können auf sozialen Medien geteilt werden

• Missionen bauen aufeinander auf und liefern Ansporn zum Weitermachen

 

Keine Selbstüberschätzung!

Wer schon einmal Intervalltraining gemacht hat, weiß, wie kräftezehrend diese Art des Laufsports ist. Beim Intervalltraining werden schnelle Laufphasen von kurzen Trabpausen unterbrochen. Je nachdem, ob man extensiv oder intensiv trainiert, variieren Belastungsintensität und Ruhephasen. Das Ziel ist es, die Maximalbelastungsgrenze nach oben zu verschieben und somit Kraft und Geschwindigkeit zu steigern.

 

Gemütlicher Start

Generell gilt: Das Fundament für Intervalltraining sind eine solide Grundkondition und ordentliches Aufwärmen. Ungeübte Läufer starten deshalb am besten langsam und gehen bei den Intervall-Einheiten nicht an ihre Grenzen. Das beugt schnellem Ermüden und Muskelverletzungen vor. Diese 10 goldenen Regeln der Bewegung zu beachten kann außerdem dabei helfen, Sport und Gesundheit in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen.

 

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