Ist Wintersport gefährlich für Ihre Gelenke?

Sport und Bewegung im Schnee haben viele schöne Seiten. Trotzdem kann es bei Wintersportlern gelegentlich auch zu Gelenkverletzungen kommen. Beim Skifahren sind hier beispielsweise Verletzungen des Kniegelenks, der Wirbelsäule und des Handgelenks zu nennen. Überbelastungserscheinungen treten v. a. im Bereich des Kniegelenks auf. 

Die gute Nachricht ist aber: Sie können selbst Einiges tun, um Überbelastungen und Verletzungen vorzubeugen. Hier unsere Tipps für gesunde, starke Gelenke und eine schöne Wintersportsaison:

Gute Vorbereitung hilft: Der beste Schutz für die Gelenke sind eine gute Koordination und trainierte Muskeln. Bereiten Sie sich deshalb auf Ihren Wintersport vor und trainieren Sie Ihre Balance, Kraft und Ausdauer. Ein wichtiger Punkt ist auch die Rumpfmuskulatur, da uns ein starker Rumpf und somit eine stabile Körpermitte vor vielen Verletzungen schützen kann.

Nicht übertreiben: Untrainiert auf die Piste zu gehen und quasi aus dem Stand eine Woche lang ohne Pausentag auf den Skiern zu verbringen, obwohl man im restlichen Jahr nicht viel Sport gemacht hat, kann zu Überbelastung und damit zu Verletzungen führen. Auch Unfälle passieren im ermüdeten Zustand öfter. Planen Sie deshalb unbedingt genügend Ruhepausen ein. Besondere Vorsicht gilt außerdem generell bei der allerersten und allerletzten Abfahrt.

Nicht über die eigenen Verhältnisse gehen: Über seine Verhältnisse zu fahren, egal ob mit den Skiern, dem Snowboard oder auf der Rodel, steigert das Risiko für Verletzungen immens. Achten Sie stets darauf, kontrolliert und konzentriert unterwegs zu sein.

Den Schwierigkeitsgrad anpassen: Eisige, harte und anspruchsvolle Pisten beanspruchen unsere Körperstrukturen mehr als die schön präparierte Familienabfahrt. Auch beim Rodeln gilt es auf die Strecken zu achten. Riskieren Sie weder Ihre Gesundheit noch Ihren Urlaub und wählen Sie mit Bedacht aus, wo und wie Sie Ski fahren, rodeln, lang- oder eislaufen.

Zum richtigen Equipment greifen: Gerade beim Wintersport machen Helm und Rückenprotektor sehr viel Sinn. Neben diesem schützenden Zubehör ist auch die Wahl des Sportgeräts wesentlich. So erfordern z. B. aggressive Ski-Taillierungen bei Extremcarvern einen entsprechenden Trainingszustand und auch Erfahrung seitens des Sportlers, andernfalls erhöht sich die Verletzungsgefahr deutlich. 

Quellen: