Joggen

Aktualisiert am: 15.03.2005

Joggen, dass die Kilos purzeln

Ernsthafte Langzeituntersuchungen zeigen es deutlich: regelmäßiges Joggen wirkt für gezielte Gewichtsreduktion besser als die meisten Diäten! Zwar ist der kurzfristige Erfolg von Diäten schon nach einigen Tagen auf der Waage abzulesen, doch nicht nur gesundheitliche Bedenken, auch der langfristige Erfolg spricht für das Laufen.

Während die klassischen Diäten kaum über längere Zeit, sprich Monate oder Jahre durchgehalten werden, zeigt die Statistik bei längeren Beobachtungszeiträumen größere und bleibende Erfolge bei der Gewichtsreduktion durch Joggen. Was passiert: Oft steht nur der Energieverbrauch der verbrannten Kalorien in der Belastungszeit z.B. 30 min. Joggen im Mittelpunkt des Interesses. Dazu kommt aber noch der Nachbrenneffekt (bis zu 15 Stunden nach Ende des Laufens werden vermehrt Kalorien verbrannt).

Am wichtigsten ist aber die Erhöhung des Grundumsatzes, d.h. der Umsatz an Kalorien der resultiert, wenn das trainierte Kreislaufsystem und die gestraffte Muskulatur versorgt werden. Im Gegensatz zum Untrainierten verbraucht der Jogger auch in Ruhe mehr Kalorien, sogar im Schlaf benötigt der Körper mehr Kalorien. Interessantes Detail: die Enzyme des Muskelstoffwechsels stellen sich um - die Muskeln werden so zu Brennöfen für das Körperfett und die dazu benötigten Verbrennungsbeschleuniger (= Enzyme) werden vermehrt vom eigenen Körper produziert.

Joggen eignet sich auf Grund der eingesetzten Muskulatur (Beine für die Fortbewegung, Bauch- und Rückenmuskulatur zum Stabilisieren der Wirbelsäule und Armmuskeln für die Schwungbewegung) extrem gut, um viel Energie zu verbrauchen. Es ist damit doppelt so effizient wie Radfahren, d.h. man braucht die halbe Zeit um gleich viel zu verbrennen. Viel billiger als diverse Schlankheitsmittel hat sich für Über- und Normalgewichtige ein spezielles Joggingprogramm erwiesen. Und abgesehen von einer ganzen Reihe gesundheitlicher Wirkungen auf Körper, Geist und Seele eignet sich das Joggen hervorragend, um unnötige Kilos wegzuschmelzen und wirkt übrigens auch gegen Cellulite.

Mythos: mehr Fettverbrennung durch geringeren Puls! Meist orientiert man sich an der Pulszahl zwischen 120-140 Pulsschläge/min. Allen, die schon Lauferfahrung haben und enttäuscht sind, da nach anfänglichen Fortschritten das Gewicht gleich blieb, hier ein Hinweis. Ausdauertraining bedeutet Ökonomisierung, d.h. möglichst wenig Energie freizusetzen, um die Bewegung möglichst lange aufrechtzuerhalten. Wer immer langsam läuft, trainiert seinen Körper möglichst wenig Energie freizusetzen. Man verbrennt nicht mehr Fett, wenn man nur langsam läuft. Deutlich bestätigt wird diese These durch die Untersuchungen in der Jogging Akademie von Mag. Michael Mayrhofer. Erst die Variation, d.h. einmal langsam einmal schneller, aber das trotzdem unbedingt im Sauerstoffgleichgewicht, bringt die gewünschte Wirkung. Vor allem sollte die intensivere zur weniger intensiven Belastung in einem richtigen Verhältnis stehen (geringer Anteil hochpulsiger, flotterer Läufe).



maxerl ARTIKEL KOMMENTIEREN
Zu diesem Artikel gibt es 0 Kommentar(e).
striche Neuen Kommentar verfassen

Login







Passwort vergessen?

Noch nicht registriert?

Zur Registrierung

NEWSLETTER


infobutton_gelb_bg Newsletter-Vorschau

Newsletter abbestellen

URLAUBSANGEBOTE

Eschenhof

Ski-Thermen-Wochen im Spätwinter im Eschenhof in Bad Kleinkirchheim:
7 ÜN inkl. HP, Skipass, ermä- ßigter Thermen- Eintritt u.v.m.
ab 693 € p. P.

Nix wie hin

Alle Angebote

Schnäppchen
zurück pause vor

Themen-Specials

Jahreshoroskop

Schnellzugriff