Krafttraining

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Experte: Mag. Michael Mayrhofer
Aktualisiert am: 05.03.2010
Die richtige Atemtechnik
Die anstrengungsbezogene Anpassung kennzeichnet sich dadurch, dass in den meisten Fällen bei der größten Kraftanstrengung ausgeatmet wird. Folglich ergibt sich ein Ausatmen bei "niedrigerer" Belastung. Meist kommt diese Form der Atemtechnik bei Übungen mit geringeren Bewegungen des Oberkörpers (z.B. Bankdrücken) zum Tragen. Der Einzelne muss nun für sich selbst entscheiden, welche der oben beschriebenen Techniken er in der jeweiligen Situation anwendet. Häufig ist ein Zusammenspiel dieser beiden Formen gefordert. Also: Fixe Regeln gibt es nicht. In sich hineinhören und ausprobieren.
Tipp zur Kontrolle der Atemtechnik
Nehmen Sie einen einfachen Ball und lehnen sich an eine Wand. Nun wird der Ball zwischen Wand und Rücken eingeklemmt. Durch eine Kniebeuge senken und heben Sie nun ihren Körper. Der Ball entspricht nun einem "Kugellager", an dem ihre Wirbelsäule auf und nieder gleitet (von den Schulterblättern bis zum Steißbein). Nun ist etwas Einfühlungsvermögen gefragt. Man stellt sich den Ball als einen Kolben vor, der die Luft aus dem Brustkorb hinauspumpt bzw. in ihn hineinpumpt. Nun passen Sie diese Vorstellung an die Kniebeugebewegung an. Probieren Sie das ganze auch einmal umgekehrt, d.h. bei der Körperbeugung wird eingeatmet und bei der Steckung ausgeatmet.
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