Kurzmeditationen für zwischendurch

Kennen Sie diese Tage, an denen nichts läuft wie geplant? An denen man unkonzentriert seinen Aufgaben hinterherhinkt, müde, ausgebrannt und erschöpft ist? Falls es Ihnen so geht oder Sie auf dem Weg zu diesem Zustand sind: Halten Sie jetzt kurz inne. Atmen Sie einmal tief ein und aus. Und lesen Sie diesen Artikel, denn diese Mini-Meditationen werden Ihnen bei Ihrem Alltagsstress mehr als guttun. Keine Sorge: Die Übungen sind auch für Einsteiger gut machbar. Denn meditieren muss nicht schwierig sein. Dafür bringt es aber wieder mehr Leichtigkeit, Ruhe und auch Zufriedenheit ins eigene Leben. Also, legen wir los.

Kleine Energiepausen

Meditation – das mag groß und mächtig klingen, aber in Wirklichkeit ist es alles andere als abgehoben, sondern praktisch und schlicht. Einmal Ruhe zu geben und nichts zu tun, ist etwas, das wir schon fast verlernt haben. Und genau deshalb ist Meditation eine wahre Energiepause für uns. Einfach einmal nur dasitzen und nichts tun. Atmen. Runterkommen. Herrlich. 

Sie möchten es ausprobieren? Dann haben wir hier ein paar wirkungsvolle Mini-Meditationen für Sie. Auch wenn es anfangs vielleicht schwerfällt: Machen Sie täglich eine Übung und wenn es nur für zwei Minuten ist. Was das Meditieren angeht, ist nämlich die Regelmäßigkeit ausschlaggebend. Also lieber täglich kurz als einmal pro Woche lang.

Mini-Meditationen für den Alltag

• Ein guter Einstieg: Setzen Sie sich auf einen Stuhl. Schließen Sie die Augen. Atmen Sie ruhig über die Nase ein und aus. Entspannen Sie dabei Ihr Gesicht, Ihre Stirn, Ihr Kiefer. Lassen Sie Ihre Schultern entspannt nach unten sinken. Fühlen Sie mit jedem Atemzug die Luft an Ihren Nasenlöchern. Beim Einatmen ist hier eine leichte Kühle zu bemerken, beim Ausatmen fühlen Sie dagegen eine leichte Wärme. Ein – ein – ein. Aus – aus – aus. Nach rund zehn Atemzügen öffnen Sie langsam wieder Ihre Augen.

• Energie fließt: Setzen Sie sich auf einen Stuhl. Schließen Sie die Augen. Atmen Sie ruhig über die Nase ein und aus. Fühlen Sie in Ihre Körpermitte und stellen Sie sich eine gelbe Energiekugel in Ihrem Bauch vor. Die Energie fließt in dieser Kugel, Sie können die Energieströme direkt vor Ihrem geistigen Auge sehen. Langsam beginnt die Energie sich auszubreiten. Die gelben Energieströme fließen Ihre Beine hinab und diese fühlen sich plötzlich viel kraftvoller und stärker an.

Sie fließen über Ihre Brust hinauf zu den Armen bis zu den Fingerspitzen. Jetzt fühlen sich auch Ihre Arme und Hände viel energiegeladener an. Die Energie fließt weiter in Ihren Kopf und erfüllt diesen mit gelber Farbe. Pure Energie breitet sich in Ihrem Kopf aus. Ihr gesamter Körper ist jetzt voller Energie. Genießen Sie dieses Gefühl für ein paar Atemzüge, bevor Sie die Meditation abschließen und langsam wieder Ihre Augen öffnen.

• Anspannungen loslassen: Setzen Sie sich auf einen Stuhl. Schließen Sie die Augen. Atmen Sie ruhig über die Nase ein und aus. Fühlen Sie in sich hinein. Beobachten Sie Ihre Gefühle. Vielleicht sind Sie genervt, angespannt, verärgert, innerlich unruhig oder einfach nur müde. Was immer es ist, nehmen Sie Ihre Gefühle bewusst wahr, aber bewerten Sie sie in diesem Moment nicht.

Sammeln Sie nun mit jeder Einatmung das Gefühl von Anspannung auf. Egal wo es in Ihrem Körper sitzt, ob es körperliche oder geistige Anspannung ist, sammeln Sie das Gefühl einfach auf. Und lassen Sie es mit der nächsten Ausatmung los. Wenn es Ihnen hilft, können Sie sich beim Einatmen „Lass“ und beim Ausatmen „los“ denken. Machen Sie zehn bewusste und v. a. langsame Lass-los-Atemzüge und lassen Sie dabei bei der Ausatmung Ihre Schultern immer tiefer und tiefer absinken. Öffnen Sie im Anschluss wieder Ihre Augen und bemerken Sie, wie die körperliche und mentale Anspannung sich aufgelöst hat.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren und Üben! Umso öfter, desto besser. Gönnen Sie sich diese kleinen Energiepausen – Sie werden sehen, dass Sie damit ruhiger und ausgeglichener werden und so auch stressige Situationen besser meistern können.