kyBounder-Matte

© kybun Marketing & Trading AG
Autorin: Mag. Sonja Tautermann
Aktualisiert am: 16.11.2009
Auf der Matte stehen
Können Sie sich vorstellen, einen ganzen Tag lang zu stehen? Klingt wohl eher anstrengend. Mit einer neuen Matte unter den Füßen kann die Sache aber ganz anders aussehen. Kinder verbringen inzwischen ganze Schulstunden und Angestellte ganze Meetings im Stehen – ohne Anstrengung. Und zwar auf einer speziellen Matte namens "kyBounder". Was sie wirklich kann, hat Wecarelife für Sie herausgefunden.
Ganz ehrlich – für mich als Redakteurin war die Vorstellung, eineinhalb Stunden auf einer Pressekonferenz im Stehen zu verbringen, nicht gerade prickelnd. Dank meiner Neugierde bin ich dann aber doch auf die Matte gestiegen. Und wollte am Ende der Veranstaltung am liebsten gar nicht mehr vom kyBounder heruntersteigen. Die Rückenmuskulatur fühlte sich entspannter an, die Waden hatten merklich Arbeit geleistet und die Weichheit der Matte wirkte sich angenehm auf meine Füße aus.
Kraft und Balance trainieren
Die kyBounder-Gesundheitsmatte ist aus einem speziellen Kunststoff gefertigt. Man sinkt weich in die Matte ein, sie federt leicht elastisch zurück. Dadurch bleibt der Untergrund ständig instabil, so dass man sich mithilfe der Stand- und Haltungsmuskulatur stets ausbalancieren muss. Die Matte versucht auf diese Art, die Natur zu imitieren. "So, wie wenn man auf Sand oder Moos gehen würde, aktiviert die Matte die Bein-, Waden- und Venenpumpe. Dabei werden tieferliegende Muskeln aktiviert. Die Durchblutung wird besser, die Kommunikation zwischen Muskeln und Gehirn funktioniert besser und auch Müdigkeit verschwindet", sagt Geschäftsführer Mikael Muegge von der kybun Marketing & Trading AG. Das Unternehmen ist Generalimporteur des kyBounders – und der Geschäftsführer steht inzwischen übrigens selbst sieben Stunden pro Tag auf der Matte.
Vom Erfinder der MBT-Schuhe
Hinter der kyBounder-Matte steckt der Erfinder der MBT-Schuhe: Karl Müller. Schon mit den MBT-Schuhen hatte er Schuhe entwickelt, mit denen beim normalen Gehen die Muskulatur des Körpers trainiert wird. Das Prinzip ist auch beim kyBounder ähnlich: Man trainiert den Körper ganz nebenbei – diesmal aber im Stehen.
So verbessern sich die Körperhaltung und das Gleichgewicht, die stabilisierende Muskulatur wird gestärkt. Daneben wird die Rückenmuskulatur gelockert und die Durchblutung des Gewebes angeregt, während die Gelenke entlastet werden. "Der kyBounder hat sich als einfache und effiziente Therapiemaßnahme bei Fußbeschwerden, Knie- und Hüftbeschwerden und vor allem auch bei tieferen Rückenschmerzen bewährt", so Dr. Lukas Trimmel, Facharzt für physikalische Medizin.
Im Rahmen des Projekts "Bewegtes Lernen" verbringen übrigens auch Schulklassen ganze Schulstunden auf dem kyBounder. Größere Fußballvereine trainieren mit den Matten ihre Sensomotorik. kybun hat außerdem Tests in Seniorenheimen gemacht. Begonnen wird mit einer zwei Zentimeter dicken Matte, auf denen die Senioren eine Stunde pro Tag gehen. "Teilweise haben sie vor Glück Tränen in den Augen", erzählt Muegge. "Sie bekommen wieder Freude und Elan an der Bewegung." Danach könne man den Trainingsreiz mit mehreren Zentimeter dicken kyBoundern forcieren.
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